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<title>On the go</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/</link>

<description>Notizen von unterwegs.</description>

<dc:language>en-us</dc:language>

<dc:creator>tilman.haerdle@extragroup.de</dc:creator>

<dc:rights>Copyright 2010</dc:rights>

<dc:date>2010-02-17T21:44:35+01:00</dc:date>

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<title>Nett</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/005223.html</link>

<description>Ganz leichthin verdammen wir das Wort nett. &quot;Nett fährt im Bus&quot; sagt man dann und meint das abschätzig. Nett halt. Man könnte auch harmlos sagen. Nett ist freundlich. Nett ist warmherzig. Nett gibt das Gefühl, willkommen zu sein. Die Gesellschaft eines anderen zu bejahen. Nett bedeutet, dem Gegenüber positiv gegenüber zu stehen und nicht cooler zu sein, distanzierter oder besser. Nett steht für eine dem Menschen aufgeschlossene Grundhaltung. Nett sein ist das, was ich mir von mehr Menschen wünschen würde. Ich versuche, so oft ich kann, nett zu sein....</description>

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<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz leichthin verdammen wir das Wort nett. "Nett fährt im Bus" sagt man dann und meint das abschätzig. Nett halt. Man könnte auch harmlos sagen.</p>

<p>Nett ist freundlich.</p>

<p>Nett ist warmherzig.</p>

<p>Nett gibt das Gefühl, willkommen zu sein. Die Gesellschaft eines anderen zu bejahen.</p>

<p>Nett bedeutet, dem Gegenüber positiv gegenüber zu stehen und nicht cooler zu sein, distanzierter oder besser.</p>

<p>Nett steht für eine dem Menschen aufgeschlossene Grundhaltung.</p>

<p>Nett sein ist das, was ich mir von mehr Menschen wünschen würde.</p>

<p>Ich versuche, so oft ich kann, nett zu sein.</p>
</p>

<p>

<a href="http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/005223.html#comments" title="Comment on: Nett">Comments (0)</a></p> 

<p><strong>Comments:</strong></p>





</description>

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<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2010-02-17T21:44:35+01:00</dc:date>

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<title>Wo bleibt die Ernsthaftigkeit?</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/005100.html</link>

<description>Mit zunehmender Intensität rollen wir im Wahlkampf nun auf die Bundestagswahl 2009 zu. Einerseits ist alles wie immer, die Parteien bewerfen sich gegenseitig mit Schlamm, zeihen sich der Inkompetenz und behaupten, daß mit ihnen nach der Wahl alles besser werde. Was mich in zunehmendem Masse irritiert ist, daß die vorgestellten Konzepte einerseits nicht mal mehr parteiweit abgestimmt erscheinen, sondern vor allem auf der Basis reiner Behauptungen stehen bleiben. Und genau das halte ich für problematisch. Anscheinend gehen die Parteien davon aus, daß der Bürger weder bereit noch in der Lage ist, komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Und nicht nur die Parteien,...</description>

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<content:encoded><![CDATA[<p>Mit zunehmender Intensität rollen wir im Wahlkampf nun auf die Bundestagswahl 2009 zu. Einerseits ist alles wie immer, die Parteien bewerfen sich gegenseitig mit Schlamm, zeihen sich der Inkompetenz und behaupten, daß mit ihnen nach der Wahl alles besser werde.</p>

<p>Was mich in zunehmendem Masse irritiert ist, daß die vorgestellten Konzepte einerseits nicht mal mehr parteiweit abgestimmt erscheinen, sondern vor allem auf der Basis reiner Behauptungen stehen bleiben. Und genau das halte ich für problematisch. Anscheinend gehen die Parteien davon aus, daß der Bürger weder bereit noch in der Lage ist, komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Und nicht nur die Parteien, selbst unter Politikwissenschaftlern scheint derheit Meinung vor Sachverstand zu gehen. Anders ist nicht zu erklären, daß es bisher noch keine zusammenfassende Erörterung der Fragestellung gibt, ob eine Steuererhöhung nun sinnvoll ist oder nicht, bisher stehen hier nur Meinungen gegeneinander.</p>

<p>Ein Wahlprogramm, das neben Zielen auch seriös den geplanten Weg zu deren Erreichung aufzeigt, ist mir nicht bekannt. Weiterhin fehlt mir die Rechenschaft und Einsicht dafür, dem Bürger zu erklären, welcher Anteil beispielsweise der Arbeitslosigkeit überhaupt von einer nationalen Regierung beeinflussbar ist und welcher Anteil Produkt globaler wirtschaftlicher Entwicklungen ist. Keine Partei gesteht gemachte Fehler ein, das eigene sich-auf-die-Schulter-klopfen über die angeblich erreichten großartigen Ziele ist offensichtlich die einzige Bewertungsform eigener Tätigkeit.</p>

<p>Kurz gesagt entsteht der Eindruck, daß die Parteien zwar Vorstellungen haben, was man machen kann, um bestimmte Probleme zu adressieren, aber das Verständnis dafür, ob das überhaupt klappen kann, bzw. eine nachvollziehbare Argumentation dafür fehlt.</p>

<p>Wenn man dann noch sieht, mit welchen Themen manche regionalen Kandidaten versuchen, auf sich aufmerksam zu machen, zweifelt man ernsthaft an deren Fähigkeiten, irgendwas auf die Reihe zu bekommen. Man könnte den Eindruck bekommen, daß die Politik so langsam den Offenbarungseid leistet und sich außerstande sieht, dem, was passiert, steuernd entgegenzuwirken. Es wird von Wahl zu Wahl gedacht, der lange Atem, Ehrlichkeit und die Nachhaltigkeit fehlt mir weitgehend. Die unbequemen Wahrheiten bekommen wir nach der Wahl natürlich aufgetischt. Vor der Wahl könnte Ehrlichkeit ja Stimmen kosten.</p>
</p>

<p>

<a href="http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/005100.html#comments" title="Comment on: Wo bleibt die Ernsthaftigkeit?">Comments (0)</a></p> 

<p><strong>Comments:</strong></p>





</description>

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<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2009-08-17T23:47:30+01:00</dc:date>

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<item>

<title>Die Elite trifft sich...</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/005072.html</link>

<description>Unter mehrheitlichem Ausschluss der Öffentlichkeit fand am Wochenende in Berlin das Politcamp 2009 in Berlin statt. Genauso wie auch die re:publica 2009 ein Event, das im wesentlichen die selbe Zielgruppe bedient: internet-affine Menschen höherer Bildung, die diese Treffen nutzen, um sich dann doch auch mal in der realen Welt zu begegnen und ihre Diskussionen nicht nur über Blogpostings und Tweets zu führen. Nach allem, was ich so mitbekommen habe, waren das spannende Veranstaltungen, die mit Sicherheit bei den Beteiligten zu einem Erkenntnisgewinn führten. Ein Aspekt, der mich jedoch verwundert ist die Einschätzung, die bei manchen Beteiligten hinsichtlich der Relevanz solcher...</description>

<guid isPermaLink="false">5072@http://www.extragroup.de/weblog/th/</guid>

<content:encoded><![CDATA[<p>Unter mehrheitlichem Ausschluss der Öffentlichkeit fand am Wochenende in Berlin das Politcamp 2009 in Berlin statt. Genauso wie auch die re:publica 2009 ein Event, das im wesentlichen die selbe Zielgruppe bedient: internet-affine Menschen höherer Bildung, die diese Treffen nutzen, um sich dann doch auch mal in der realen Welt zu begegnen und ihre Diskussionen nicht nur über Blogpostings und Tweets zu führen.</p>

<p>Nach allem, was ich so mitbekommen habe, waren das spannende Veranstaltungen, die mit Sicherheit bei den Beteiligten zu einem Erkenntnisgewinn führten. Ein Aspekt, der mich jedoch verwundert ist die Einschätzung, die bei manchen Beteiligten hinsichtlich der Relevanz solcher Veranstaltungen besteht. So wurde doch mit Enttäuschung kommentiert, daß die Politik bei durchaus wichtigen Themen wie Internetsperren oder Online-Zensur oder Wahlkampf im Web hochrangige Vertreter schickt, sondern nur die zweite oder dritte Reihe.</p>

<p>Und genau hier fängt das Mißverständnis an: Natürlich gehören wir, die wir mehrheitlich akademische Bildung genossen haben, mit Selbstverständlichkeit Computer und deren Anwendungen wie Email, Weblogs oder Twitter nutzen, einer Elite an. Diese Elite ist jedoch zahlenmäßig klein, und je internet-affiner wir sind, umso weniger sind wir. Da hilft es wenig, wenn in dieser Gemeinschaft einzelne bereits 2000 oder noch mehr "follower" haben oder vergleichbare Leserzahlen im Bereich Weblog. Wir sind eine Minderheit. Und wir sind keine Meinungsführer, denn wir kommunizieren mehrheitlich unter unseresgleichen. Denn wir heben uns ja von der Masse ab, die ungebildet ist, keine Ahnung von Twitter und dergleichen hat, immer noch kein iPhone nutzt, geschweige denn einen Mac.</p>

<p>Die Politik bzw. die Vertreter der Parteien haben jedoch ihren Job getan, wenn sie relevante Mengen von Wählern, im Millionenbereich, in Richtung ihrer Partei bewegen können. Da sind dann Veranstaltungen mit einigen Hundert Teilnehmern aus einem Kreis weniger Tausend nicht wirklich relevant, auch wenn viele schlaue Köpfe mit guten Ideen drunter sind. In diesem Zusammenhang ist es spannend, den <a href="http://mspr0.de/?p=684">Blogpost </a>von @mspro zu lesen und im Vergleich dazu den Artikel auf <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,622693,00.html">Spiegel Online</a> zum gleichen Thema. </p>

<p>Der Unterschied zu den USA, wo ein grösserer Teil der Bevölkerung das Internet als reguläres Kommunikationsmedium nutzt, und zwar jenseits von Email und Chat, tritt hier deutlich zutage. Das ist aber nur eine Seite der Medaille. Selbst wenn in Deutschland mehr Menschen über die neuen Kanäle wie Twitter oder Weblogs erreichbar wären, würde dies nur dazu führen, daß dem Internet als Kanal von den etablierten Parteien mehr Bedeutung beigemessen würde. Wohlgemerkt als unidirektionales Publikationsmedium.</p>

<p>Worauf wir jedoch wirklich hinarbeiten sollten ist, die Rate der allgemeinen Teilnahme an der politschen Willensbildung und -äußerung zu erhöhen. D.h. die Bürger zu mehr Teilnahme an der politischen Diskussion zu bewegen. Und genau das ist ein Prozess, der vielen Vertretern von Parteien eher Angst einjagen dürfte, weil bei erhöhter Beteiligung des einzelnen Bürgers der Einfluss der Parteien schwindet. Wenn die Bürger die Gelegenheit wahrnehmen, basisdemokratische Elemente wie Unterschriftenaktionen, Petitionen oder Volksabstimmungen zu nutzen oder verstärkt einzufordern, verliert die Parteiendemokratie an Gewicht. Derzeit herrscht in Deutschland jedoch eher ein Klima, in dem der Staat zu viele Maßnahmen ergreift, die "zum Besten des Bürgers" sind und wo umgekehrt der Bürger auch keine Verantwortung tragen will. Sicherheit und Absicherung sind eigentlich die zentralen Themen und nicht Verantwortung. Gleichzeitig entfremden sich Bürger und Staat zunehmend, viele fragen sich, welche Einflussmöglichkeiten sie heute überhaupt noch besitzen. Damit will ich die Wichtigkeit von Parteien nicht in Abrede stellen, sondern es geht vielmehr darum, daß die Parteien den Willen der Bürger umsetzen sollten und nicht den von Lobbygruppen. Je mehr Bürger sich äußern, umso fundierter können im Parlament politische Entscheidungen getroffen werden, die von einer Mehrheit der Bevölkerung getragen und verstanden werden. Je besser die Bürger die Konsequenzen seines Handelns versteht, umso weniger Staat braucht er, der ihn beschützt.</p>

<p>Wenn also Veranstaltungen wie das Politcamp auch der "Offline-Bevölkerung" bekanntgemacht werden, sowas vielleicht sogar dezentral an vielen Orten stattfindet, und zwar nicht nur zu Zeiten von Wahlkämpfen, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Und genau hier sehe ich eine wesentliche Aufgabe des Staats: Dem Bürger das politische Engagement schmackhaft zu machen. Ihn zu informieren und zur fundierten eigenen Meinung erziehen anstatt zu unterhalten. Solange jedoch auch und gerade über die staatlichen Medien mehrheitlich Unterhaltung statt Information vermittelt wird, solange mehr Leute Bild lesen statt die FAZ oder die SZ, solange zur Hauptsendezeit Unterhaltung läuft statt spannend aufbereitete Information, solange es öffentliche Radiosender wie SWR3 gibt, die angesichts überbordender Privatradioangebote keinerlei Existenzberechtigung besitzen, haben wir noch einen weiten Weg vor uns. Wir als Netzbürger können unseren Beitrag leisten, indem wir für unsere Offline-Kontakte eine Vorbildfunktion wahrnehmen und dieses Ideal vorleben, frei von Dogmatismus und unter Respektierung anderer Menschen und Meinungen.</p>
</p>

<p>

<a href="http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/005072.html#comments" title="Comment on: Die Elite trifft sich...">Comments (0)</a></p> 

<p><strong>Comments:</strong></p>





</description>

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<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2009-05-05T07:04:00+01:00</dc:date>

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<item>

<title>Der Papst und das Kondom</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/005052.html</link>

<description>Zum wiederholten Mal, diesmal anläßlich seines Afrikabesuchs, wird der Papst für seine Haltung zum Kondom verdammt. Ich versteh das nicht. Der Mann kann nicht anders. Spezifisch die katholische Kirche ist groß darin, die Bibel sehr traditionell auszulegen. Genau darin unterscheidet sie sich stark von anderen christlichen Kirchen. Sei es nun der Zölibat, keine Frauen als Priester oder eben das Verbot außerehelichen Geschlechtsverkehrs. Nimmt man letzteres als Prämisse ist klar, daß Kondome schädlich sind, weil sie nämlich den außerehelichen Geschlechtsverkehr erleichtern. Und zudem Sex mit einer anderen Bestimmung als der Fortpflanzung ermöglichen. Daß das alles nicht zeitgemäß ist, weil diese Positionen...</description>

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<content:encoded><![CDATA[<p>Zum wiederholten Mal, diesmal anläßlich seines Afrikabesuchs, wird der Papst für seine Haltung zum Kondom verdammt.</p>

<p>Ich versteh das nicht. Der Mann kann nicht anders. Spezifisch die katholische Kirche ist groß darin, die Bibel sehr traditionell auszulegen. Genau darin unterscheidet sie sich stark von anderen christlichen Kirchen. Sei es nun der Zölibat, keine Frauen als Priester oder eben das Verbot außerehelichen Geschlechtsverkehrs. Nimmt man letzteres als Prämisse ist klar, daß Kondome schädlich sind, weil sie nämlich den außerehelichen Geschlechtsverkehr erleichtern. Und zudem Sex mit einer anderen Bestimmung als der Fortpflanzung ermöglichen.</p>

<p>Daß das alles nicht zeitgemäß ist, weil diese Positionen auf einer Literatur beruhen, die 2000 Jahre alt ist und zu deren Zeit solche Regeln sinnvoll waren, ist offensichtlich. Aber wenn eine Kirche auf dem Standpunkt steht, ihr Fähnlein nicht nach dem Winde zu hängen und jedem Zeitgeist zu folgen, dann ist das erstmal ihr gutes Recht. Jeder, der das nicht mehr teilen mag, kann aus der Kirche austreten.</p>

<p>In Afrika ist die Position der Kirche mit Sicherheit bedenklich, weil die große Mehrheit der Menschen an der unteren Stufe der Bedürfnispyramide sich stärker von spirituellen Führern beeinflussen läßt als wir in unserer gesättigten, säkularisierten und individualisierten Umgebung in den Industriestaaten.</p>

<p>Würde die katholische Kirche sich reformieren, wäre sie evangelisch. Das ist ja gerade vor ein paar hundert Jahren passiert mit bekanntem Ausgang.</p>

<p>Daher halte ich es für schwierig, hier auf eine Änderung zu hoffen. Gesunder Menschenverstand hilft da leider nicht weiter. Die katholische Kirche begründet ihre Position auf einem Ideal, nicht an den Bedürfnissen der Realität. Der Mensch hat sich in der Sichtweise der Kirche nach dem Ideal zu richten, nicht die Haltung der Kirche nach der Realität.</p>

<p>Daß das in Afrika verheerende Folgen hat, sehen wir. Umso wichtiger ist eine umfassende säkulare Erziehung der Menschen, eine Aufklärung, die es ihnen erlaubt, in vollem Bewußtsein Entscheidungen über ihr Leben zu treffen, die nicht einfach nur Produkt von Indoktrination sind. Leicht gesagt angesichts der Lebenssituation vieler Menschen in einem Umfeld, in dem Bildung bei akutem Mangel an Wasser, Lebensmitteln, medizinischer Versorgung und Sicherheit ein entbehrliches Luxusgut ist.</p>

<p>Dennoch dürfen wir nicht vergessen, daß die Grundprinzipien und Ideale nicht nur der katholischen Kirche gut und richtig sind. Wir sollten uns also hüten, uns nur die Regeln rauszupicken, die uns passen, weil wir uns eh schon dran halten. Umgekehrt ist die hohe Meßlatte auch Garant dafür, daß die Umsetzung auf einem bestimmten Niveau erfolgt. Pragmatisch gesehen.</p>
</p>

<p>

<a href="http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/005052.html#comments" title="Comment on: Der Papst und das Kondom">Comments (0)</a></p> 

<p><strong>Comments:</strong></p>





</description>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2009-03-22T19:43:22+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>Colliding positions or: What do we really know?</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/005032.html</link>

<description>Recently I was involved in some talks in two different groups of people. Those two groups had opposing views towards a certain issue (no matter, what it was). Normally you would be inclined to take sides on any one of those two views. In that case I was left completely lost somewhere inbetween because I was no expert in that domain. Both sides&apos; arguments sounded just right and they were conclusive. As a matter of fact, if there is a domain that is heavily disputed two things come together: The foundation of arguments presented as facts and their interpretation leading...</description>

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<content:encoded><![CDATA[<p>Recently I was involved in some talks in two different groups of people. Those two groups had opposing views towards a certain issue (no matter, what it was). Normally you would be inclined to take sides on any one of those two views.
In that case I was left completely lost somewhere inbetween because I was no expert in that domain. Both sides' arguments sounded just right and they were conclusive. As a matter of fact, if there is a domain that is heavily disputed two things come together: The foundation of arguments presented as facts and their interpretation leading to a certain opinion.</p>

<p>I'm having difficulties developing any opinion at all in fields mentioned above (which, for me, cover more than 99% of all disputable topics). 
First, if you are no expert it is hard to verify any fact presented to you, as an argument is only worth as much as the underlying assumption it is based upon. If you can't verify the assumption the argument is only true so far as the path from assumption to the argument is logical.
Second, interpreting the given arguments in order to build a view, attitude or opinion is the next source of possible error as you may misinterpret what's given to you.</p>

<p>So eventually you could still have an opinion built upon your personal experience which basically leads to wrong conclusions as single experiences can't necessarily be generalized.</p>

<p>As a conclusion I should tend to reduce the intensity I defend a view on a certain issue by the level of proven foundation it is built upon. Moreover I wonder if having a certain attitude at all is purposeful when trying to solve a problem with lots of unknown variables. It might prevent you from taking new approaches and learning drastically different things.</p>

<p>Does that mean you should have no opinion on topics you are no expert in? Surely not but you should know that your opinion in this case is mostly rooted in your personal history, education and preferences. It is arbitrary and as such rarely worth being defended or, even worse, imposed on others. In contrary, it is matter to examination and through means of discussion could be refined or altered based on newly gained knowledge.</p>

<p>Add to that the fact that nearly every day I discover new things in my very domain that I wasn't aware of previously - which actually reduces the absolute amount of knowledge I have accordingly and you get what I'm talking about. Knowledge is delusive.</p>
</p>

<p>

<a href="http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/005032.html#comments" title="Comment on: Colliding positions or: What do we really know?">Comments (0)</a></p> 

<p><strong>Comments:</strong></p>





</description>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2009-03-04T23:06:07+01:00</dc:date>

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<item>

<title>Moorgestraich</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/005028.html</link>

<description>The weirdly named thing is an event that occurs in Basel the next Monday after the end of Carnival. At 4 am all lights go out and a strange parade of light carriers, pipers and drummers takes place that is the start for 3 days of a very special version of carnival. Since it starts at 4am it is particularly employer friendly as most people come in time to their day job. Productivity may be lower due to a hangover depending on the amount of night&apos;s sleep and the inverse relation to the alcohol consumed. Nevertheless it leaves a lasting,...</description>

<guid isPermaLink="false">5028@http://www.extragroup.de/weblog/th/</guid>

<content:encoded><![CDATA[<p>The <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Morgenstraich">weirdly named</a> thing is an event that occurs in Basel the next Monday after the end of Carnival. At 4 am all lights go out and a strange parade of light carriers, pipers and drummers takes place that is the start for 3 days of a very special version of carnival.</p>

<p>Since it starts at 4am it is particularly employer friendly as most people come in time to their day job. Productivity may be lower due to a hangover depending on the amount of night's sleep and the inverse relation to the alcohol consumed. Nevertheless it leaves a lasting, addictive impression which explains why tens of thousands of people quietly get to the spots the nearly equally many thousands of actors pass by. It seems as if there are more tourists among the bystanders than people from Basel as most true Basel-born people take part in the parade.</p>

<p>The drums being played give the impression of power, darkness and doom whereas the pipes are light, shrieking and give way to a shrill optimism that may be related to the celebration of the end of the pest that took place in Basel several centuries ago as in other cities in Europe. The sujet framed boxes relate to local issues but sometimes they have a broader take on certain things.</p>

<p>See for yourself and don't miss next year's Moorgestraich.</p>

<p><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><img alt="IMG_0775.JPG" src="http://www.extragroup.de/weblog/th/IMG_0775.JPG" width="1200" height="1600" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /></span></p>

<p><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><img alt="IMG_0773.JPG" src="http://www.extragroup.de/weblog/th/IMG_0773.JPG" width="1200" height="1600" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /></span></p>

<p><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><img alt="IMG_0764.JPG" src="http://www.extragroup.de/weblog/th/IMG_0764.JPG" width="1200" height="1600" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /></span></p>
</p>

<p>

<a href="http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/005028.html#comments" title="Comment on: Moorgestraich">Comments (0)</a></p> 

<p><strong>Comments:</strong></p>





</description>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2009-03-02T12:26:09+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>Places I pass when running</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/005027.html</link>

<description>As I get some kind of shape I&apos;m able to lift my eyes when running and watch my surroundings. Today, when running my extened play to Kandern, I passed some notable points of interest. In no particular order there is The birthplace of Johann August Sutter, the so called &quot;Kaiser von Kalifornien&quot;. Nice old house but you can easily miss the sign. The Black Forest Academy, a christian school as I just learned. Funny to name a place like this in a region that is so much reigned by a nearly uncomprehensible dialect (at least for non-locals, local being people...</description>

<guid isPermaLink="false">5027@http://www.extragroup.de/weblog/th/</guid>

<content:encoded><![CDATA[<p>As I get some kind of shape I'm able to lift my eyes when running and watch my surroundings. Today, when running my extened play to Kandern, I passed some notable points of interest. In no particular order there is</p>

<ul>
<li><p>The birthplace of <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_August_Sutter">Johann August Sutter</a>, the so called "Kaiser von Kalifornien". Nice old house but you can easily miss the sign.</p></li>
<li><p>The <a href="http://www.bfacademy.com/">Black Forest Academy</a>, a christian school as I just learned. Funny to name a place like this in a region that is so much reigned by a nearly uncomprehensible dialect (at least for non-locals, local being people living in a 50k radius).</p></li>
<li><p>A shrub nursery (Staudengärtnerei) that looks a bit sad in winter with a nearly rotten hut but is surely one of the most romantic places when everything is blossoming.</p></li>
</ul>

<p>Besides that, the air started to smell like spring, something I first noticed on my Friday run in Darmstadt. There were, though, some whisks of smoke as the remnants of the saturday night's <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scheibenfeuer">Scheibenfeuer </a>were still burning. I refrain from trying to write down the proper dialect name here - it varies from village to village anyway.</p>

<p>The view from the hills above the Kandertal was stunning. A pasture that wakes up from winter but still snowy hills as a back setting. Seeing villages close by, France and Basel with its never sleeping chimneys. The Vogesen. It's a privileged region.</p>
</p>

<p>

<a href="http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/005027.html#comments" title="Comment on: Places I pass when running">Comments (0)</a></p> 

<p><strong>Comments:</strong></p>





</description>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2009-03-01T16:49:13+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>No more music chauvinism</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/005024.html</link>

<description>Reading Spiegel Online on &quot;the most important CDs this week&quot; makes me sick. Let me simply put it this way: I once bought Tom Waits CDs or, then, LPs. I don&apos;t know why because his music is overrated rubbish. He can&apos;t sing, his instruments are crap and he simply ridicules all the pooping feuilleton editors who think this is so great. I&apos;m blunt because that&apos;s how he is. Of course, others may have a different point of view. I think it is chauvinistic to bash artists that many people love for a reason. (OK, I did the same thing one...</description>

<guid isPermaLink="false">5024@http://www.extragroup.de/weblog/th/</guid>

<content:encoded><![CDATA[<p>Reading <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,608047,00.html">Spiegel Online on "the most important CDs this week"</a> makes me sick.</p>

<p>Let me simply put it this way: I once bought Tom Waits CDs or, then, LPs. I don't know why because his music is overrated rubbish. He can't sing, his instruments are crap and he simply ridicules all the pooping feuilleton editors who think this is so great. I'm blunt because that's how he is.</p>

<p>Of course, others may have a different point of view. I think it is chauvinistic to bash artists that many people love for a reason. (OK, I did the same thing one paragraph above, just to give an example).</p>

<p>Music is not about showing off how intellectual you are. It's all about passion. Music has to catch you, move you, touch you. It's purely emotional.</p>

<p>Ever heard of Ursula Rucker? She's overrated, too, at least many of her songs. The Supa Sista CD is partially cool but there are so many songs that are just boring or even embarrassing. Might be that writing a song about the dangers of the internet was innovative in 2001 but in 2008 it's simply stale.</p>

<p>What I'm saying is: it's your judgement. Critics may be helpful as they dig out new names that might be interesting. But defining what's hot and what's not is very individual. Don't believe anybody. Trust your ears and your soul. And there is no "better" music. That's pretentious. There's just music you like and music you don't like. And if you like Heino, fine with me. I like Dido and I am not embarrassed although it's exchangeable music for the hairdresser's.</p>
</p>

<p>

<a href="http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/005024.html#comments" title="Comment on: No more music chauvinism">Comments (0)</a></p> 

<p><strong>Comments:</strong></p>





</description>

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<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2009-02-17T23:50:41+01:00</dc:date>

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<item>

<title>Boa in Basel</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/005012.html</link>

<description>There is a boa in Basel. It&apos;s located near the Wettsteinbrücke and it&apos;s part of what I call Heimat. I can&apos;t tell how often we passed this sculpture on our way to town. It really was part of the whole &quot;family goes to Basel&quot; procedure: Find a parking lot at the St.-Alban-Graben next to the Rhine. Somehow we always found one. Go up the stairs, pass the boa, touch it, proceed either to the Kunstmuseum or go down the Freie Strasse in order to have a Vermicelles or a Chäschüechli at the Gfeller. Go shopping either to Globus or somewhere...</description>

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<content:encoded><![CDATA[<p>There is a boa in Basel. It's located near the Wettsteinbrücke and it's part of what I call Heimat. I can't tell how often we passed this sculpture on our way to town. It really was part of the whole "family goes to Basel" procedure:</p>

<ul>
<li>Find a parking lot at the St.-Alban-Graben next to the Rhine. Somehow we always found one.</li>
<li>Go up the stairs, pass the boa, touch it, proceed either to the Kunstmuseum or go down the Freie Strasse in order to have a Vermicelles or a Chäschüechli at the Gfeller.</li>
<li>Go shopping either to Globus or somewhere up Freie Strasse.</li>
<li>Go up the hill to do some more (window) shopping.</li>
<li>Have some maroni. Strange enough Basel to me is mostly a winter city in my memories.</li>
<li>Go back to the car.</li>
<li>Go to Migros in Hochbergerstrasse (a really small one) and get coffee, Fondue cheese, chocolate and yoghurt. Rice (Arborio, but that came later).</li>
</ul>

<p>Today, since it was a normal business day I calculated chances were OK to get a parking lot at this spot. I was right and yet I had completely forgotten the boa until I saw it again. Still it was as if it had been yesterday since I've been there the last time.</p>

<p><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><img alt="IMG_0696.JPG" src="http://www.extragroup.de/weblog/th/IMG_0696.JPG" width="1600" height="1200" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /></span></p>

<p>Nevertheless this is why there are some places on my mental map that really define Heimat. It's really tiny places. Heimat is defined by mere square metres.</p>
</p>

<p>

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<p><strong>Comments:</strong></p>





</description>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2009-02-09T16:58:17+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>Being up to date - ein Dilemma</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/004982.html</link>

<description>Nach einer gänzlich unrepräsentativen Umfrage (Erhebungsgröße eine Person) mal wieder auf ein Thema gestossen, das einer Lösung bedarf (auch wenn da augenscheinlich schon dran gearbeitet wird, wie weiter unten ausgeführt). Also, unsereins als business professional kommuniziert ganz modern per Email, AIM, Skype, Twitter, Wiki, Blog, Xing und LinkedIn. Dabei werden die unterschiedlichen Kanäle teilweise für unterschiedliche Adressaten und Zielgruppen genutzt. Studenten wiederum nutzen StudiVZ, solange sie im Vordiplom sind und facebook sobald sie im Hauptdiplom mit der großen weiten Welt in Kontakt kommen, da StudiVZ international keine Relevanz hat und niemand seine Daten doppelt pflegen will. Twitter sei angeblich nicht...</description>

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<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer gänzlich unrepräsentativen Umfrage (Erhebungsgröße eine Person) mal wieder auf ein Thema gestossen, das einer Lösung bedarf (auch wenn da augenscheinlich schon dran gearbeitet wird, wie weiter unten ausgeführt).</p>

<p>Also, unsereins als business professional kommuniziert ganz modern per Email, AIM, Skype, Twitter, Wiki, Blog, Xing und LinkedIn. Dabei werden die unterschiedlichen Kanäle teilweise für unterschiedliche Adressaten und Zielgruppen genutzt.</p>

<p>Studenten wiederum nutzen StudiVZ, solange sie im Vordiplom sind und facebook sobald sie im Hauptdiplom mit der großen weiten Welt in Kontakt kommen, da StudiVZ international keine Relevanz hat und niemand seine Daten doppelt pflegen will. Twitter sei angeblich nicht so weit verbreitet. facebook-Statusmeldungen seien das Ding, um über den aktuellen Status zu informieren.</p>

<p>Nehmen wir's mit Vorsicht auf. Was bleibt ist, daß das alles noch nicht integriert ist. Ich habe natürlich keine Lust, mein Netzwerk, das ich in Xing aufgebaut habe, in LinkedIn nochmal aufzubauen, Gleiches mag für die Kontakte gelten, die ich in Twitter, AIM, Skype etc. habe. </p>

<p>Eigentlich ist der Problem von der Seite zu lösen, daß man seine Identität in unterschiedliche Facetten aufspalten muß, um sein Kontaktnetzwerk sauber partitionieren zu können. Während ich auf Twitter vielleicht relativ "promisk" bin und jeder Depp meine Tweets lesen darf, weil ich mich entsprechend anonymisiere, will ich meine Kontakte in Xing mit Bedacht und auf seriöser Ebene wählen. Eigentlich will ich überhaupt den Kontakt im Mittelpunkt stehen haben und erst in zweiter Linie die Kommunikationsplattform, über die ich mit ihm kommuniziere.</p>

<p>Nun gibt es mit OpenSocial bzw. Facebook Platform bereits Ansätze, Kontaktinformationen über mehrere soziale Netzwerke hinweg abzugleichen. Das scheint mir derzeit aber hauptsächlich eine technologische Lösung zu sein. Tatsächlich kann es sein, daß meine Authentifizierung individueller Kontakte von Netzwerk zu Netzwerk unterschiedlch ist, grundsätzlich jedoch will ich die Kontaktdaten bzw. den Bezug zu einer anderen Person nicht mehrfach erfassen.</p>

<p>Man könnte auch sagen: Einerseits will ich rein grundsätzlich festlegen können, wie transparent ich auf einem bestimmten sozialen Netzwerk bin. Und dann will ich meine Kontakte - egal woher ich sie bekommen habe - in einem Gesamtzusammenhang sehen und festlegen können, wie stark ich mich jedem einzelnen Kontakt über das voreingestellte Maß der jeweiligen Kommunikationsplattform hinaus offenbare. </p>

<p>Die Aufgabenstellung läßt sich eigentlich schon weitgehend lösen, da es zu den verschiedenen sozialen Netzwerken APIs gibt (zumindest teilweise, da, wo noch nicht vorhanden, ist es eher ein politisches als ein technologisches Problem) und sich somit eine unifizierte Sicht über mehrere soziale Netzwerke hinweg erstellen liesse. Pikant ist dabei, daß eigentlich eine netzwerkübergreifende Identifizierung einer Person vonnöten ist (da hätten wir in D doch die tolle neue Steuernummer, hmmmm?) um einen sicheren Abgleich herzustellen.</p>

<p>Umgekehrt stellt sich die Frage, inwieweit so etwas gewünscht ist, da es dann eine Instanz gäbe, die sehr detaillierte Personeninformationen besäße, was aus Datenschutzgründen wiederum bedenklich ist. Weitergedacht stellte sich dann sowieso die Frage, wieso nicht eine Kommunikationsplattform mit einem tiefergehender definierten Set an Features ausreichend ist. Kontrolle? Orwell?</p>

<p>Am Ende steht hier auch wieder der Frage: Was ist der Preis, den wir für Bequemlichkeit zu zahlen bereit sind? Siehe dazu auch: Kundenkarten, Rabattkarten, Kreditkarten etc.</p>

<p>Comments?</p>
</p>

<p>

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<p><strong>Comments:</strong></p>





</description>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2009-01-25T19:18:20+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>Books...feed your head</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/004975.html</link>

<description>After reading two books that at first glance not really belong to the category of intellectually noteworthy literature I must concede that both horror and fantasy have qualities that lie beyond the obvious. I may be a little late to come to that conclusion but both Stephen King&apos;s &quot;Rose Madder&quot; (Horror) and Patricia McKillips &quot;The forgotten beasts of Eld&quot; (Fantasy) are books that deeply moved me. Where King&apos;s novel is rich in action and suspense, as you can expect it from this master, McKillip&apos;s book builds up slowly and in a way never seems to gain real momentum, we stand...</description>

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<content:encoded><![CDATA[<p>After reading two books that at first glance not really belong to the category of intellectually noteworthy literature I must concede that both horror and fantasy have qualities that lie beyond the obvious. I may be a little late to come to that conclusion but both Stephen King's "Rose Madder" (Horror) and Patricia McKillips "The forgotten beasts of Eld" (Fantasy) are books that deeply moved me. Where King's novel is rich in action and suspense, as you can expect it from this master, McKillip's book builds up slowly and in a way never seems to gain real momentum, we stand somehow remote from the course of action. The tension exists on a deeper level. Now what's interesting in both books is that they contain deep insights into human relationships, especially the classic "scenes of a marriage" topics are taken up from new - or should I say "current" angles. The genres more or less are only the medium of transportation and sometimes even obscure the classical relationship dramas that are underlying. So far, no big news, the more I come to think of it, this technique must be in use for ages - think of fairy tales - and I am the last to notice it thanks to my ignorance during some lessons at school.</p>

<p>That said, the aforementioned books definitely belong to the category "worth reading" since they are outstanding both in terms of technical execution, plot and message. Hmm, I might have saved some lines in order to make that point...</p>

<p>On another note, my visit to a Chapters book store in Calgary didn't really pay off. Sure you go off with some books you kinda fancied for some time but not finding so many good books in seemingly broad selection made me really think. This store served more like a decoration for the integrated Starbucks coffee shop than as a repository for interesting literature or even discoveries. The lack of competent sales agents, being replaced by Mac-based kiosks added to it. I direly miss the McNally bookstore on 8th Ave.</p>

<p>And just to make it a true rant, no, the HMV media store (yes, they do have DVDs, video games and other time killers) also does not live up to the expectation. I don't expect a long tail selection but even the head of the curve wasn't properly represented. And don't you dare and try buying classical music...</p>

<p>Btw there might even be some older people to whom the headline of this post should sound familiar.</p>
</p>

<p>

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<p><strong>Comments:</strong></p>





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]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2009-01-16T10:59:38+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>Fernsehen in Kanada oder: Ein Hockeyspiel dauert 2 Stunden</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/004962.html</link>

<description>Ja, ein Hockeyspiel dauert 2 Stunden. Oder zweieinhalb. Ganz einfach: 60 Minuten Spiel. Dazwischen 2x20 Minuten Pause. Und während der Drittel nochmal Werbeunterbrechungen und Pausen, Wechsel etc. So wird das Ganze echt abendfüllend. Aber man verpasst auch nicht so viel, wenn man erst eine Stunde nach Spielbeginn zuschaltet. So geht es einem eigentlich generell hier: Es ist komplett egal, ob man einen Film pünktlich ansieht oder erst später zuschaltet. Denn da eh alle 10 Minuten Werbung läuft, sieht man den Film eher unter dem Aspekt: &quot;War die Szene jetzt spannend?&quot;, &quot;Der Michael Douglas sah da aber noch jung aus!&quot; als...</description>

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<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ein Hockeyspiel dauert 2 Stunden. Oder zweieinhalb. Ganz einfach: 60 Minuten Spiel. Dazwischen 2x20 Minuten Pause. Und während der Drittel nochmal Werbeunterbrechungen und Pausen, Wechsel etc. So wird das Ganze echt abendfüllend. Aber man verpasst auch nicht so viel, wenn man erst eine Stunde nach Spielbeginn zuschaltet.</p>

<p>So geht es einem eigentlich generell hier: Es ist komplett egal, ob man einen Film pünktlich ansieht oder erst später zuschaltet. Denn da eh alle 10 Minuten Werbung läuft, sieht man den Film eher unter dem Aspekt: "War die Szene jetzt spannend?", "Der Michael Douglas sah da aber noch jung aus!" als wirklich ernsthaft der Handlung zu folgen. Das hat sein Gutes: Fernsehen wird einem hier so egal, daß man jederzeit ausschalten kann, denn man ist nicht mehr wirklich involviert. Dazu kommt, daß der Film wahrscheinlich auf einem anderen Kanal zeitversetzt ausgestrahlt wird. Also alles halb so wild.</p>

<p>Ich bin gespannt, ob sich diese Art fernzusehen auch in Europa durchsetzt, oder ob wir bei unserem Senderschema bleiben.</p>

<p>Eine Besonderheit würde ich allerdings auch gerne bei uns sehen: CityTV. Ein Fernsehsender nur für eine Stadt. Mit Splitscreen. Auf einer Seite Nachrichten, auf der anderen Seite nur Bilder relevanter Kreuzungen und Strassenstücke. So weiß man gleich, wie lang der Weg zur Arbeit wird. Dazu im Infodisplay das aktuelle Wetter, Temperaturen, Sportergebnisse. Das ersetzt die Bild-Zeitung komplett. Und Zeitungen wie die FAZ kann ich hier nicht lesen, da meine Aufmerksamkeitsspanne im Minutentakt auf Null sinkt. Schon dieser Absatz hier war wieder Schwerstarbeit, fast schon zu viele Zeilen am Stück. Zum Glück kann man während des Tippens Pausen machen.</p>
</p>

<p>

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<p><strong>Comments:</strong></p>





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]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2009-01-07T06:56:49+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>Schnäppchenjagd, Ökobilanz und Gedankenlosigkeit</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/004961.html</link>

<description><![CDATA[Im sogenannten Dreiland, dem Grenzgebiet von Schweiz, Frankreich und Deutschland gibt es so einige "Wettbewerbsvorteile" für die dort lebenden Menschen. Von der unvergleichlichen Landschaft mal abgesehen ist es rein finanziell wirklich attraktiv, die drei Länder gegeneinander auszuspielen. Leben in Frankreich oder der Schweiz (wegen der Steuern), arbeiten in der Schweiz (Einkommensmaximierung) und Einkaufen in Deutschland, Aldi &amp; Co. sei Dank. Ganz besonders attraktiv ist natürlich, daß Personen, die in der Schweiz leben, sich an der Grenze auch noch die in Deutschland gezahlte Mehrwertsteuer für Ihre Einkäufe erstatten lassen können. So bekommt man den Tag garantiert immer anregend rum, denn ein...]]></description>

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<content:encoded><![CDATA[<p>Im sogenannten Dreiland, dem Grenzgebiet von Schweiz, Frankreich und Deutschland gibt es so einige "Wettbewerbsvorteile" für die dort lebenden Menschen. Von der unvergleichlichen Landschaft mal abgesehen ist es rein finanziell wirklich attraktiv, die drei Länder gegeneinander auszuspielen. Leben in Frankreich oder der Schweiz (wegen der Steuern), arbeiten in der Schweiz (Einkommensmaximierung) und Einkaufen in Deutschland, Aldi &amp; Co. sei Dank.</p>

<p>Ganz besonders attraktiv ist natürlich, daß Personen, die in der Schweiz leben, sich an der Grenze auch noch die in Deutschland gezahlte Mehrwertsteuer für Ihre Einkäufe erstatten lassen können.</p>

<p>So bekommt man den Tag garantiert immer anregend rum, denn ein Schnäppchen kann man so überall machen. Und das bißchen Stau am Autobahnzoll, oder die Autoschlangen, die sich durch Riehen oder durch Kleinhüningen quälen, gehören da einfach dazu.</p>

<p>Natürlich, diese Sicht der Dinge kann nur ein Deutscher haben, der in Deutschland lebt und arbeitet. Der damit von einigen dieser Privilegien ausgenommen ist. Ist das so?</p>

<p>Nun ja, privilegiert kann man auch in Deutschland sein. Landschaft: Prima. Essen: super. Einkaufen, auch Bio: gleich auf der anderen Strassenseite, fußläufig. Infrastruktur: in angenehmer Entfernung alles vorhanden.</p>

<p>Also, was soll dann das Genöle?</p>

<p>There is no free lunch.</p>

<p>Jeder, der sich oben beschriebene Arbitrage-Effekte zunutze macht, verschafft sich Vorteile. Das ist auch völlig in Ordnung. Einige dieser Vorteile gehen jedoch zu Lasten anderer. </p>

<ul>
<li>Wer sich der Steuerpflicht eines Landes entzieht, obwohl er dessen Infrastruktur nutzt, belastet die übrigen, die dies nicht tun, stärker.</li>
<li>Wer sich glücklich schätzt, bei der "Butter-Fahrt" aus der Schweiz nach Deutschland auch noch günstiger an Bio-Lebensmittel zu kommen, am besten Demeter, übersieht, daß er durch die teilweise 10km Anfahrt einen gut Teil der positiven Ökobilanz der Bio-Lebensmittel zunichte gemacht hat.</li>
<li>Überhaupt die Öko-Bilanz: Wenn jeden Tag auch nur 1000 Basler PKWs nach D zum Einkaufen fahren, sind das bei 10 gefahrenen Kilometern gleich mal 10.000 km pro Tag. Bei 10Litern Spritverbrauch auf 100 km sind das 1000Liter Treibstoff. Jeden Tag. Und 1,8 Tonnen CO2. Bei 300 Shopping-Tagen sind das 300.000 Liter im Jahr. Verblasen wegen ein bißchen Kostenvorteil. Für oftmals schlechteres Essen. Da braucht es keine Hybridautos oder sonstige High-Tech-Anstrengungen. Da reicht Umdenken. Von der durch kürzere Wege gesparten Lebenszeit will ich gar nicht reden.</li>
<li>Daß die Basler Einzelhändler über die Kaufkraft, die nicht bei ihnen, sondern auf der anderen Seite der Grenze eingesetzt wird, nicht glücklich sind, ist klar. Da müssen dann natürlich die Preise steigen, oder die Einkaufspreise gedrückt werden. Nur, Einkaufspreise drücken bedeutet, daß Erzeuger weniger bekommen. Und irgendwo, am Ende dieser Kette, arbeiten Menschen, die aus Kostengründen weniger Gehaltserhöhung bekommen. Oder noch qualifizierter sein müssen, um in dem kompetitiven Umfeld bestehen zu können. Wer also Geld sparen will, dreht sich in letzter Konsequenz den eigenen Geldhahn zu.</li>
</ul>

<p>Worum es am Ende geht: Irgendwer zahlt immer die Zeche. Und auch wenn wir meinen, daß wir jetzt aber wirklich mal besonders clever waren, kann es uns doppelt und dreifach treffen. Die Finanzkrise ist einfach das beste Beispiel: Die Gier der Banker ist am Ende kein Deut verwerflicher als die Gier der vielen Kleinanleger oder Hausbauer, die meinten, den dargebotenen Vorteil, den Superzins, was auch immer, gebe es umsonst.</p>

<p>Müssen wir jetzt zum Radikal-Öko werden, nur noch Radfahren und kratzige Wollsocken aus heimischer Produktion tragen? Nope. Aber jeder sollte sich des eigentlichen Preises bewußt sein, den er zahlt.</p>

<p>Mein jährlicher CO2-Footprint liegt bei ca. 12 Tonnen. Weil ich immer noch ca. 30TKM PKW fahre. Ich könnte noch mehr Zug fahren. Dann könnte ich aber weniger Termine wahrnehmen, und es ist wahnsinnig lästig, die letzten 50km von einem ICE-Bahnhof aus mit Bummelzügen zu fahren. Da ist der Mietwagen viel bequemer. Diese 30TKM verursachen bei einem Diesel mit 8 Liter Verbrauch 6,48 Tonnen CO2. Der Preis der Bequemlichkeit und des Komforts. Selber nachrechnen? <a href="http://www.deutschebp.de/extendedgenericarticle.do?categoryId=9008474&amp;contentId=7015572">Hier</a>.</p>
</p>

<p>

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<p><strong>Comments:</strong></p>





</description>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2009-01-03T21:08:15+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>Laufen rund um Schallbach</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/004957.html</link>

<description>Wenn man erstmal eine gewisse Lauftradition hat, sinken die Ansprüche an die Laufstrecke doch ziemlich. Meist ist man schon froh, wenn man überhaupt zum Laufen kommt und man begnügt sich mit Wendepunktstrecken,entlang der Schnellstraße, auf Asphalt, bei Regen (na ja, nicht alles gleichzeitig). Ganz unvermittelt passierte es heute jedoch, daß mir eine Strecke unterkam, die nach gastronomischer Klassifizierung mindestens zwei Michelin-Sterne hatte. Wenn man jetzt weiß, daß sie von meiner Haustüre aus losgeht, so könnte man versucht sein zu glauben, ich würde mir den Appetit am vielen guten Essen verderben... Aber mal sehen, wie oft ich Gelegenheit habe, von hier...</description>

<guid isPermaLink="false">4957@http://www.extragroup.de/weblog/th/</guid>

<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man erstmal eine gewisse Lauftradition hat, sinken die Ansprüche an die Laufstrecke doch ziemlich. Meist ist man schon froh, wenn man überhaupt zum Laufen kommt und man begnügt sich mit Wendepunktstrecken,entlang der Schnellstraße, auf Asphalt, bei Regen (na ja, nicht alles gleichzeitig).</p>

<p>Ganz unvermittelt passierte es heute jedoch, daß mir eine Strecke unterkam, die nach gastronomischer Klassifizierung mindestens zwei Michelin-Sterne hatte. Wenn man jetzt weiß, daß sie von meiner Haustüre aus losgeht, so könnte man versucht sein zu glauben, ich würde mir den Appetit am vielen guten Essen verderben... Aber mal sehen, wie oft ich Gelegenheit habe, von hier loszulaufen.</p>

<p>Was zeichnet die Strecke aus? Man verläßt den Ort Schallbach nach Passieren eines der x Bauernhöfe nach Nordosten und läuft über eine sehr sanfte Steigung auf einen Wald zu. Der Blick schweift in die Weite, nach kurzer Passage verläßt man den Wald und es öffnet sich ein langgestrecktes, in Nord-Südrichtung verlaufendes Tal, an dessen westlicher Seite man nun in Richtung Norden läuft. Der Weg wird vom Asphaltweg zum Feldweg. Man läuft nun auf einem Rücken, bevor man hinter Maugenhard die Höhe verläßt und schräg den Hang nach Hammerstein absteigt. </p>

<p>Durch Hammerstein durch, die Bahnlinie überquerend, steigt man auf der gegenüberliegenden Talseite wieder auf, beginnend mit einer "brutalen" Steigung, die dann abflacht. Der Weg geht vom Asphalt in einen Wiesenweg über, wechselt öfter den Rhythmus bevor man dann nach Egisholz kommt. Der wunderschöne kleine Ort verspricht laut Strassenname den Baselblick. Wir durchqueren das Heimwerkerdorado (eine Baustoffhandlung an der anderen, zumindest den Schildern an den Wohnhäusern nach) und laufen nun durch die Rebberge in Richtung Wollbach. </p>

<p>Es geht nun stetig bergab, teils gemächlich, teils in der Falllinie. Nie entgeht uns die wunderschöne Aussicht auf das Tal, bevor wir in das alte Fachwerkdörfchen Wollbach kommen. Dort passieren wir den Biohof mit Restaurant <a href="http://www.pfaffenkeller.de">Pfaffenkeller</a>, der wohl noch eine separate Besprechung wert ist.</p>

<p>Im Talboden angekommen überqueren wir wieder die Kreisstraße und die Bahnlinie, bevor wir dann wieder die andere Talseite aufsteigen, senkrecht, mit merkbarer Steigung, 400m,  genau richtig für eine letzte Belastung. Danach sind wir wieder auf dem Rücken, am Waldrand und erreichen auf der nun südwestlich laufenden Quertraverse wieder Schallbach.</p>

<p>70 Minuten Hochgenuss, Abwechslung pur, da diese Strecke läuferisch ambitioniert ist, landschaftlich reizvoll und dennoch so gestaltet, daß neben dem Schauen auch ein Nachdenken möglich ist. Lebensqualität.</p>

<p>Die durchscheinende Euphorie ist sicher auch dem Wetter geschuldet, das zum Laufen perfekt war, Sonnenschein, 4 Grad, es geht fast nicht idealer. Aber man muß die schönen Augenblicke erkennen, wenn sie da sind.</p>
</p>

<p>

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<p><strong>Comments:</strong></p>





</description>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Sport</dc:subject>

<dc:date>2008-12-23T14:31:15+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>ADC-Awards 2007</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/004002.html</link>

<description>Funktionierende Werbung Als Ehemann einer Werberin kommt man nicht umhin, öfters mal in intensiven Kontakt mit der Werbeszene zu geraten. So auch vergangenes Wochenende, als wir die Verleihung der ADC-Awards und die anschliessende After-Show-Party besuchten. Für 170 EUR Eintritt (ja, drei Stellen, eins-sieben-null, pro Person) dürfte man ja auch eigentlich eine Show der Superlative erwarten, Essen vom Feinsten und eine Party, die jeder Beschreibung spottet. Nun ja: Die Werbung hat funktioniert, wir haben die Eintrittskarten gekauft und sind hingegangen. Die Award-Verleihung war auch technisch gesehen wirklich perfekt. Die multimediale Präsentation der preisgekrönten Werbungen war mehr als gelungen und die Preisträger...</description>

<guid isPermaLink="false">4002@http://www.extragroup.de/weblog/th/</guid>

<content:encoded><![CDATA[<p>Funktionierende Werbung</p>

<p>Als Ehemann einer Werberin kommt man nicht umhin, öfters mal in intensiven Kontakt mit der Werbeszene zu geraten. So auch vergangenes Wochenende, als wir die Verleihung der ADC-Awards und die anschliessende After-Show-Party besuchten. Für 170 EUR Eintritt (ja, drei Stellen, eins-sieben-null, pro Person) dürfte man ja auch eigentlich  eine Show der Superlative erwarten, Essen vom Feinsten und eine Party, die jeder Beschreibung spottet.</p>

<p>Nun ja: Die Werbung hat funktioniert, wir haben die Eintrittskarten gekauft und sind hingegangen.</p>

<p>Die Award-Verleihung war auch technisch gesehen wirklich perfekt. Die multimediale Präsentation der preisgekrönten Werbungen war mehr als gelungen und die Preisträger haben ihre Preise sicher mit der selben Berechtigung erhalten wie Oscar-Preisträger. Fehlentscheidungen kommen vor, bewegen sich jedoch innerhalb der Bandbreite persönlicher Vorlieben, die nunmal auch Jurymitglieder haben. Computer: 100% MacBook (Pro)</p>

<p>Soweit zum Positiven.</p>

<p>Moderiert wurde die Veranstaltung von Thorsten Schorn, einem 1Live-Moderator, der versuchte, auf den Spuren von Billy Crystal zu wandeln und mit (improvisierter?) Stand-Up-Comedy Stimmung in den Saal bringen sollte. Das gelang teilweise, scheiterte jedoch auch öfters und der eher schnoddrige Moderationsstil trug seinen Teil dazu bei, daß die eigentliche Übergabe der Preise eher dem Austeilen von Essensmarken als einer Preisverleihung glich. Gut, daß die Preisträger mitzogen und ihre "Nägel" mehrheitlich "en passant" abgriffen, gelangweilt-verlegen auf dem Podium standen und nur ganz wenige Preisträger mal das Wort ans Publikum richteten. Da die Zeit auch so knapp bemessen war - eigentlich wollten offensichtlich alle gleich mit der Party anfangen - war auch keine Zeit für mehr. Glamour? Emotion? Weitgehend Fehlanzeige. So kam es, daß bis auf einige herausragende Juryvorsitzende eigentlich niemand in Erinnerung blieb. Und damit war die Award-Zeremonie nach 3 dahinplätschernden Stunden auch schon vorbei.</p>

<p>Die After-Show-Party war da mit Sicherheit gelungener. Partys stehen und fallen mit der Anzahl und Zusammensetzung der Leute, die man kennt und kennenlernt und hier boten sich genügend Gelegenheiten. Reichlich unbemerkt fand der Auftritt eines Duos mit dem Namen "Morgen" statt (selten einen Bandnamen getroffen, der weniger gut geeignet ist, um auf Google gefunden zu werden... Schlecht für Newcomer). Introvertierter Computerfreak plus süßes Mädchen, das sang wie Björk und sich bewegte wie Joe Cocker. Die Musik war besser als es diese Beschreibung vermuten läßt. Hinterher ein DJ, der es schaffte, auch aus normaler Popmusik wummernde Bassorgien zu generieren. Doch auch eher mußte dem Bedürfnis nach Mainstream seinen Tribut zollen. Und das in Berlin, wo die Elektro-Musik-Szene so exquisit ist.</p>

<p>Essen und Trinken? Unspektakulär, ein nettes Buffet halt, ohne jedoch irgendwelche AHA-Erlebnisse auszulösen. Buffets sind sowieso derart lustfeindlich, daß selbst ausgezeichnetes Essen nur halb so gut schmeckt, weil man selbst für die Darreichung auf dem Teller verantwortlich ist und dank langer Schlangen der Teller unweigerlich mit Bergen von Essen beladen wird, um nicht mehrfach anstehen zu müssen. Imbiß im Stehen... Getränke gab's auch, genügend, und Currywurst: mieser Chef, tolle Wurst.</p>

<p>Zusammengefasst ist diese Veranstaltung mit Sicherheit ein nettes Klassentreffen für die Kreativabteilungen der großen Agenturen. Als Branchenfremder ist man eher deplaziert, auch wenn man durch den einmaligen Besuch der Veranstaltung einiges lernt. Und wer auch in Deutschland Glamour haben will, der muß nur mal sehen, wie Echo, Bambi und Konsorten abgewickelt werden. Ein Schelm, wer jetzt denkt, daß gerade die Werber keinen Sinn für Dramatik haben.</p>

<p>Sascha Lobo war übrigens auch kurz da, aber er hat noch nicht mal drüber geschrieben, wenn ich das richtig mitbekommen habe.</p>

<p>Daß es auch besser geht, zeigten die von uns besuchten Pre- und After-Show-Partys an den Tagen davor und danach. Nette, loungige Events in schönen Büros, man fühlt sich versucht, sie als Lounge-Office zu beschreiben, und fühlt sich wohl.</p>
</p>

<p>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2007-03-27T21:59:30+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>Stöckchen</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/003958.html</link>

<description>Ich finde Webmeme total bescheuert. Dieses mache ich nur mit, weil es von Axel kam. Wo warst du am... November 1963 Kein Ort. Nirgends. Mai 1975 Genau. Schule. Die Awareness für gesellschaftliche Themen reichte da nicht weiter als bis zum Mittagessen. April 1986 Auf dem Fahrrad. Im Regen. Hat mir nicht geschadet - zumindest bis jetzt nicht. August 1993 Laut Wikipedia ist da nix relevantes passiert. Aber Stewart Granger starb. Und ich war wahrscheinlich am Arbeiten. Nicht in der Uni. September 2001 Im Büro. &quot;Hey Tilman - guck mal auf spiegel.de&quot;. Website nicht erreichbar. n-tv.de, bild.de etc. al the same....</description>

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<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde Webmeme total bescheuert. Dieses mache ich nur mit, weil es von <a href="http://blog.balrog.de/archives/481-Stoeckchen.html">Axel </a>kam.</p>

<p>Wo warst du am...</p>

<ol>
<li>November 1963</li>
</ol>

<p>Kein Ort. Nirgends.</p>

<ol>
<li>Mai 1975</li>
</ol>

<p>Genau. Schule. Die Awareness für gesellschaftliche Themen reichte da nicht weiter als bis zum Mittagessen.</p>

<ol>
<li>April 1986</li>
</ol>

<p>Auf dem Fahrrad. Im Regen. Hat mir nicht geschadet - zumindest bis jetzt nicht.</p>

<ol>
<li>August 1993</li>
</ol>

<p>Laut Wikipedia ist da nix relevantes passiert. Aber Stewart Granger starb. Und ich war wahrscheinlich am Arbeiten. Nicht in der Uni.</p>

<ol>
<li>September 2001</li>
</ol>

<p>Im Büro. "Hey Tilman - guck mal auf spiegel.de". Website nicht erreichbar. n-tv.de, bild.de etc. al the same. Zuhause bis in die Puppen vor dem Fernsehen gesessen, zwischenzeitlich betroffen mit Freundinnen diskutiert. Wir waren alle unglaublich betroffen.</p>

<p>Kennst du die Ereignisse, die zu all diesen Daten gehören?
Wie gesagt - mit dem vorletzten kann ich nix anfangen. Und das Ereignis 1975 - selbst wenn ich es wüßte, fände ich es wahrscheinlich nicht so wichtig.</p>

<p>Und ich behalte den Prügel jetzt.</p>
</p>

<p>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2007-03-15T10:55:19+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>Bahn - Luxus und Last</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/003867.html</link>

<description>Reisen mit der Bahn stellt einen gewissen Luxus dar. Man muß nicht selbst fahren Man hat einen oft komfortablen Arbeitsplatz mit Tisch und Strom Man bekommt Essen und Getränke serviert. Der Fahrpreis ist entgegen allen anderen Aussagen günstig. Die DB-Lounges sind eine feine Erfindung. In der ersten Klasse gibt es jetzt kostenlose Pralinen und Erfrischungstücher. Man fühlt sich wie in der Economy-Class der Lufthansa. Andererseits hat man auch mit diverser Unbill zu kämpfen: Das Reisen in Zügen unterhalb IC ist eine Zumutung. Auch und gerade, weil man dann in vollen Kontakt mit dem Prekariat kommt. Und bei aller Unvoreingenommenheit: Viele...</description>

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<content:encoded><![CDATA[<p>Reisen mit der Bahn stellt einen gewissen Luxus dar. </p> <ul> <li>Man muß nicht selbst fahren  <li>Man hat einen oft komfortablen Arbeitsplatz mit Tisch und Strom  <li>Man bekommt Essen und Getränke serviert. <li>Der Fahrpreis ist entgegen allen anderen Aussagen günstig.  <li>Die DB-Lounges sind eine feine Erfindung. <li>In der ersten Klasse gibt es jetzt kostenlose Pralinen und Erfrischungstücher. Man fühlt sich wie in der Economy-Class der Lufthansa.</li></ul> <p>Andererseits hat man auch mit diverser Unbill zu kämpfen:</p> <ul> <li>Das Reisen in Zügen unterhalb IC ist eine Zumutung. Auch und gerade, weil man dann in vollen Kontakt mit dem Prekariat kommt. Und bei aller Unvoreingenommenheit: Viele Leute machen es einem echt schwer, sie wohlwollend anzusehen. Man wundert sich wirklich, ob diese Menschen sich manchmal von außen ansehen und sich fragen, welchen Eindruck sie auf andere machen. Und das hat wenig mit Kleidung und viel mit Verhalten zu tun. Von Benehmen will ich hier noch nicht mal reden. <li>Die Bahn hat offensichtlich seit Februar keine Verträge mehr mit der Telekom, die Hotspots werden nun von Arcor, Vodafone und TheCloud betrieben. Großer Minuspunkt, wenn man grade mal nicht mit dem Handy ins Netz will.  <li>Verspätungen führen gerade dann, wenn man umsteigen muß, oft zu richtig großen Verzögerungen. Eine Stunde ist da gar nichts</li></ul> <p>Banale Erkenntnisse. Aber worüber soll man sonst schreiben, wenn man gerade mal wieder in einem 2 Stunden verspäteten Zug sitzt...</p>
</p>

<p>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2007-02-03T16:57:02+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>McK Wissen - Ausgabe &quot;20152</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/003864.html</link>

<description>Seite 62 - über die Zukunft der Arbeit. Unbedingt lesenswert, speziell für Leute, die notorisch gegen Büros sind und verteiltes Arbeiten bevorzugen. Da muß ich mich leider vom Saulus zum Paulus wandeln. Nicht wegen des Artikels, sondern weil der sich mit den eigenen Erfahrungen deckt. Bring die Leute an einen Ort und sie befruchten sich gegenseitig. Soft factors, hard facts....</description>

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<content:encoded><![CDATA[<p>Seite 62 - über die Zukunft der Arbeit. Unbedingt lesenswert, speziell für Leute, die notorisch gegen Büros sind und verteiltes Arbeiten bevorzugen. Da muß ich mich leider vom Saulus zum Paulus wandeln. Nicht wegen des Artikels, sondern weil der sich mit den eigenen Erfahrungen deckt. Bring die Leute an einen Ort und sie befruchten sich gegenseitig. Soft factors, hard facts.</p>
</p>

<p>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2007-02-01T10:08:18+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>NTFS auf dem Mac auch schreiben</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/003786.html</link>

<description>Google macht&apos;s möglich....</description>

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<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://code.google.com/p/macfuse/">Google</a> macht's möglich.</p>
</p>

<p>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Main</dc:subject>

<dc:date>2007-01-12T12:42:45+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>Produkte, die funktionieren, Teil 2: Gevrey-Chambertin</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/003784.html</link>

<description>In diesem Fall handelt es sich um einen Rotwein, Premier Cru, Lage &quot;Les Champeaux&quot;, Jahrgang 2001. Bedauernswerterweise kam nur eine Flasche zum Einsatz, die aber die erwünschte Funktion voll geleistet hat: Ein kleiner Schwips, verursacht durch einen fast überirdischen, subtilen Geschmack. Gewisse Kollegen sprechen davon, daß man sich mit den Resten gerne einreiben möge. Hier gab es keine Reste. Speziell, wenn man den Wein zu westfälischer Flugente trinkt. Note: 1 Verfügbarkeit: zu selten...</description>

<guid isPermaLink="false">3784@http://www.extragroup.de/weblog/th/</guid>

<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Fall handelt es sich um einen Rotwein, Premier Cru, Lage "Les Champeaux", Jahrgang 2001. Bedauernswerterweise kam nur eine Flasche zum Einsatz, die aber die erwünschte Funktion voll geleistet hat: Ein kleiner Schwips, verursacht durch einen fast überirdischen, subtilen Geschmack. Gewisse Kollegen sprechen davon, daß man sich mit den Resten gerne einreiben möge. Hier gab es keine Reste. Speziell, wenn man den Wein zu westfälischer Flugente trinkt.</p>

<p>Note: 1
Verfügbarkeit: zu selten</p>
</p>

<p>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Gastronomie</dc:subject>

<dc:date>2007-01-11T20:27:34+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>Jetzt weiß auch ich was &quot;SCNR&quot; heißt</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/003779.html</link>

<description>http://de.wikipedia.org/wiki/ListederAbk%C3%BCrzungen_(Netzjargon)#S...</description>

<guid isPermaLink="false">3779@http://www.extragroup.de/weblog/th/</guid>

<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Abk%C3%BCrzungen_(Netzjargon)#S">http://de.wikipedia.org/wiki/Liste<em>der</em>Abk%C3%BCrzungen_(Netzjargon)#S</a></p>
</p>

<p>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2007-01-11T13:36:37+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>Produkte, die funktionieren, Teil 1: Abflussreiniger</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/003778.html</link>

<description>Lange hegte ich Zweifel, ob man der Werbung auch nur ein Wort glauben darf. Aber es ist so: Ein Abflussreiniger - auch einer von Schlecker, no name, macht den Abfluss frei. Man darf nur nicht zimperlich sein: 1 Liter reinkippen, 4 Stunden warten, danke. Note: 1 Umweltverträglichkeit: das möchte ich jetzt nicht wissen...</description>

<guid isPermaLink="false">3778@http://www.extragroup.de/weblog/th/</guid>

<content:encoded><![CDATA[<p>Lange hegte ich Zweifel, ob man der Werbung auch nur ein Wort glauben darf. Aber es ist so: Ein Abflussreiniger - auch einer von Schlecker, no name, macht den Abfluss frei. Man darf nur nicht zimperlich sein: 1 Liter reinkippen, 4 Stunden warten, danke.</p>

<p>Note: 1
Umweltverträglichkeit: das möchte ich jetzt nicht wissen</p>
</p>

<p>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2007-01-11T08:42:01+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>Apple hat wieder Geschichte geschrieben</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/003770.html</link>

<description>Das muß man schon so sagen. Das iPhone ist der Anfang einer wirklich von jedem benutzbaren Klasse von kompakten Kommunikationsgeräten. Das Telefon ist so gut mit dem Adressbuch integriert, daß es endgültig keinen Informationsverlust mehr gibt zwischen Telefon und Computer. Der iPod schlägt alles, was man an tragbarem Musikspieler kennt. Der Browser mit Widgets ist genau so, wie auf einem normalen Computer. Soweit sicher alles nett, aber einfach nur eine Kombination vorhandener guter Ideen. Doch das User Interface ist genau das, was dieses Gerät ausmacht. Ein Sensor, der merkt, wenn man sich das Gerät ans Ohr hält. Ein Display, das...</description>

<guid isPermaLink="false">3770@http://www.extragroup.de/weblog/th/</guid>

<content:encoded><![CDATA[<p>Das muß man schon so sagen. Das iPhone ist der Anfang einer wirklich von jedem benutzbaren Klasse von kompakten Kommunikationsgeräten.</p>

<ul>
<li>Das Telefon ist so gut mit dem Adressbuch integriert, daß es endgültig keinen Informationsverlust mehr gibt zwischen Telefon und Computer.</li>
<li>Der iPod schlägt alles, was man an tragbarem Musikspieler kennt.</li>
<li>Der Browser mit Widgets ist genau so, wie auf einem normalen Computer.</li>
</ul>

<p>Soweit sicher alles nett, aber einfach nur eine Kombination vorhandener guter Ideen. Doch das User Interface ist genau das, was dieses Gerät ausmacht. Ein Sensor, der merkt, wenn man sich das Gerät ans Ohr hält. Ein Display, das auch auf Gesten reagiert. Automatisches Drehen von Bildern und Videos, wenn man das Gerät quer hält. Alles so, wie man es sich erwarten würde, wie es bisher jedoch nicht war.</p>

<p>Jetzt noch UMTS/HSDPA. Wimax. Noch mehr Auflösung. 20x mehr Speicher. Die Zukunft wird sehr spannend - denn was wird nun der Mitbewerb machen?</p>
</p>

<p>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2007-01-09T20:40:19+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>eBay Bestshot</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/003766.html</link>

<description>Casio hat eine Marktlücke erkannt. Deren neueste Kamera, die Exilim EX-V7 bietet ein spezielles Motivprogramm &quot;eBay Besthot&quot;, mit dem Objekte automatisch im Makromodus fotografiert werden und die Bilder in für eBay optimierter Größe gespeichert werden. Zudem liegen sie in der Kamera in einem speziellen eBay-Ordner. Siehe dazu diesen Artikel. Jetzt sollten die Bilder nur noch drahtlos auf den Rechner übermittelt werden, denn wer schleppt schon immer Kabel mit... Jetzt frage ich mich: wann kommt die Casio-Kamera, die für Flickr optimiert ist? Wahrscheinlich vor der Kamera, die endlich auch mal vernünftige Blendenöffnungen unterhalb 3,2 anbietet :(...</description>

<guid isPermaLink="false">3766@http://www.extragroup.de/weblog/th/</guid>

<content:encoded><![CDATA[<p>Casio hat eine Marktlücke erkannt. Deren neueste Kamera, die Exilim EX-V7 bietet ein spezielles Motivprogramm "eBay Besthot", mit dem Objekte automatisch im Makromodus fotografiert werden und die Bilder in für eBay optimierter Größe gespeichert werden. Zudem liegen sie in der Kamera in einem speziellen eBay-Ordner.</p>

<p>Siehe dazu <a href="http://www.golem.de/0701/49813-2.html">diesen Artikel</a>.</p>

<p>Jetzt sollten die Bilder nur noch drahtlos auf den Rechner übermittelt werden, denn wer schleppt schon immer Kabel mit...</p>

<p>Jetzt frage ich mich: wann kommt die Casio-Kamera, die für Flickr optimiert ist? Wahrscheinlich vor der Kamera, die endlich auch mal vernünftige Blendenöffnungen unterhalb 3,2 anbietet :(</p>
</p>

<p>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2007-01-09T08:59:43+01:00</dc:date>

</item>



<item>

<title>Nett sein oder: der Preis, preiswert zu sein</title>

<link>http://www.extragroup.de/weblog/th/archives/003765.html</link>

<description>Ein mir auch persönlich nahestehender Geschäftspartner beklagte sich kürzlich bei mir, daß die Handlungsweise bestimmter Personen meines Unternehmens ihm gegenüber enttäuschend gewesen sei. Er sei, und das sei heutzutage besonders wichtig, doch immer nett gewesen. Und wir hätten ihn so unpersönlich abserviert, nachdem er lange Jahre und viel Mühe investiert hat, um unsere Produkte zu vertreiben - erfolglos. Ich war natürlich betroffen. Kaum hat man ein Unternehmen, das mehr als 3 Festangestellte beschäftigt, schon wird man von Weggefährten, die immer noch Einzelkämpfer sind, als unmenschlicher, herzloser Kapitalist beschimpft. Dabei ist nett sein doch so wichtig: den Kunden stundenlang beraten, welche...</description>

<guid isPermaLink="false">3765@http://www.extragroup.de/weblog/th/</guid>

<content:encoded><![CDATA[<p>Ein mir auch persönlich nahestehender Geschäftspartner beklagte sich kürzlich bei mir, daß die Handlungsweise bestimmter Personen meines Unternehmens ihm gegenüber enttäuschend gewesen sei. Er sei, und das sei heutzutage besonders wichtig, doch immer nett gewesen. Und wir hätten ihn so unpersönlich abserviert, nachdem er lange Jahre und viel Mühe investiert hat, um unsere Produkte zu vertreiben - erfolglos. Ich war natürlich betroffen. Kaum hat man ein Unternehmen, das mehr als 3 Festangestellte beschäftigt, schon wird man von Weggefährten, die immer noch Einzelkämpfer sind, als unmenschlicher, herzloser Kapitalist beschimpft. Dabei ist nett sein doch so wichtig:</p>

<ul>
<li>den Kunden stundenlang beraten, welche Digitalkamera die richtige ist - kostenlos</li>
<li>generell bei jedem Produktverkauf eine kostenlose Schulung obendrein geben</li>
<li>kostenloser Support</li>
<li>kostenlose Anfahrt</li>
<li>gerne auf Rabattwünsche des Kunden eingehen</li>
<li>Zahlungsziele immer etwas freizügiger auslegen</li>
</ul>

<p>Man kann in dieser Reihung sicher weitere Beispiele finden. Klarer Fall: es ist schwer, "Nein" zu sagen. Dem Kunden nicht entgegegenzukommen. Insbesondere auch dann, wenn der Wettbewerb hart ist und der Mitbewerber Sekt verspricht, wir aber nur von Selters reden. Sprich: dem Kunden die Wahrheit über Aufwand und Kosten sowie dessen zu bringenden Einsatz sagen.</p>

<p>Klar ist: Der Kunde profitiert gerade im Geschäft mit Investitionsgütern von langfristigen Partnerschaften. Der Lieferant ist Kompetenzträger und starker Partner. Wer seinen Lieferanten an der kurzen Leine hält, gefährdet dessen wirtschaftliche Existenz. Wer als Lieferant nicht auf seine Rentabilität achtet, sorgt langfristig dafür, daß er seinen Kunden keinen guten Service bieten kann. Nur, wer durch Wachstum gesunde Strukturen aufbaut, die entpersonalisiert sind und auf diese Weise "Toleranz" gegenüber Situationen wie Urlaub, Krankheit etc. aufbauen kann, schafft langfristig einen stabilen Einkommensstrom. Und schafft Arbeitsplätze. Und das ist wesentlich netter - im Sinne gesellschaftlicher Verantwortung - , als andere <strike>Loser</strike>Einzelkämpfer weiter in ihrer Subsistenzwirtschaft zu unterstützen.</p>

<p>Es kommt nicht darauf an, nett zu sein, sondern preiswert. Die Leistung muß stimmen. Denn wenn eine Leistung - Produkt oder Service - nicht stimmt, kann sie noch so billig sein, sie ist zu teuer. Wenn der Kunde mit dem von mir gelieferten Produkt seinen Job besser erledigen kann, meßbar, dann ist das Produkt seinen Preis wert. Das ist nachmessbar. Und dann ist die Investition ein einfaches Rechenexempel: wenig Geld rein, mehr Geld raus. Das ist alles, was zählt.</p>

<p>Damit wir uns richtig verstehen: ich bin oft zu nett. Aber ich gebe mir alle Mühe, nicht mehr so nett zu sein. Damit es meinen Kunden besser geht. Und natürlich auch mir (i.e. meiner Firma). OK?</p>
</p>

<p>

]]></content:encoded>

<dc:subject>Feuilleton</dc:subject>

<dc:date>2007-01-08T12:37:08+01:00</dc:date>

</item>







</channel>

</rss>