As I get some kind of shape I'm able to lift my eyes when running and watch my surroundings. Today, when running my extened play to Kandern, I passed some notable points of interest. In no particular order there is
The birthplace of Johann August Sutter, the so called "Kaiser von Kalifornien". Nice old house but you can easily miss the sign.
The Black Forest Academy, a christian school as I just learned. Funny to name a place like this in a region that is so much reigned by a nearly uncomprehensible dialect (at least for non-locals, local being people living in a 50k radius).
A shrub nursery (Staudengärtnerei) that looks a bit sad in winter with a nearly rotten hut but is surely one of the most romantic places when everything is blossoming.
Besides that, the air started to smell like spring, something I first noticed on my Friday run in Darmstadt. There were, though, some whisks of smoke as the remnants of the saturday night's Scheibenfeuer were still burning. I refrain from trying to write down the proper dialect name here - it varies from village to village anyway.
The view from the hills above the Kandertal was stunning. A pasture that wakes up from winter but still snowy hills as a back setting. Seeing villages close by, France and Basel with its never sleeping chimneys. The Vogesen. It's a privileged region.
Wenn man erstmal eine gewisse Lauftradition hat, sinken die Ansprüche an die Laufstrecke doch ziemlich. Meist ist man schon froh, wenn man überhaupt zum Laufen kommt und man begnügt sich mit Wendepunktstrecken,entlang der Schnellstraße, auf Asphalt, bei Regen (na ja, nicht alles gleichzeitig).
Ganz unvermittelt passierte es heute jedoch, daß mir eine Strecke unterkam, die nach gastronomischer Klassifizierung mindestens zwei Michelin-Sterne hatte. Wenn man jetzt weiß, daß sie von meiner Haustüre aus losgeht, so könnte man versucht sein zu glauben, ich würde mir den Appetit am vielen guten Essen verderben... Aber mal sehen, wie oft ich Gelegenheit habe, von hier loszulaufen.
Was zeichnet die Strecke aus? Man verläßt den Ort Schallbach nach Passieren eines der x Bauernhöfe nach Nordosten und läuft über eine sehr sanfte Steigung auf einen Wald zu. Der Blick schweift in die Weite, nach kurzer Passage verläßt man den Wald und es öffnet sich ein langgestrecktes, in Nord-Südrichtung verlaufendes Tal, an dessen westlicher Seite man nun in Richtung Norden läuft. Der Weg wird vom Asphaltweg zum Feldweg. Man läuft nun auf einem Rücken, bevor man hinter Maugenhard die Höhe verläßt und schräg den Hang nach Hammerstein absteigt.
Durch Hammerstein durch, die Bahnlinie überquerend, steigt man auf der gegenüberliegenden Talseite wieder auf, beginnend mit einer "brutalen" Steigung, die dann abflacht. Der Weg geht vom Asphalt in einen Wiesenweg über, wechselt öfter den Rhythmus bevor man dann nach Egisholz kommt. Der wunderschöne kleine Ort verspricht laut Strassenname den Baselblick. Wir durchqueren das Heimwerkerdorado (eine Baustoffhandlung an der anderen, zumindest den Schildern an den Wohnhäusern nach) und laufen nun durch die Rebberge in Richtung Wollbach.
Es geht nun stetig bergab, teils gemächlich, teils in der Falllinie. Nie entgeht uns die wunderschöne Aussicht auf das Tal, bevor wir in das alte Fachwerkdörfchen Wollbach kommen. Dort passieren wir den Biohof mit Restaurant Pfaffenkeller, der wohl noch eine separate Besprechung wert ist.
Im Talboden angekommen überqueren wir wieder die Kreisstraße und die Bahnlinie, bevor wir dann wieder die andere Talseite aufsteigen, senkrecht, mit merkbarer Steigung, 400m, genau richtig für eine letzte Belastung. Danach sind wir wieder auf dem Rücken, am Waldrand und erreichen auf der nun südwestlich laufenden Quertraverse wieder Schallbach.
70 Minuten Hochgenuss, Abwechslung pur, da diese Strecke läuferisch ambitioniert ist, landschaftlich reizvoll und dennoch so gestaltet, daß neben dem Schauen auch ein Nachdenken möglich ist. Lebensqualität.
Die durchscheinende Euphorie ist sicher auch dem Wetter geschuldet, das zum Laufen perfekt war, Sonnenschein, 4 Grad, es geht fast nicht idealer. Aber man muß die schönen Augenblicke erkennen, wenn sie da sind.
Nur, um es zu Protokoll zu geben: Ich bin wieder zu Fuß unterwegs. Jetzt schon drei mal in einer Woche. Natürlich noch mit gemäßigtem Tempo, aber beim dritten Mal immerhin schon auf einer netten Bergstrecke. Mir kommt zugute, daß der Sommer kühl ist und Laufen daher angenehmer ist als bei 30 Grad und mehr.
Besonders erfreulich finde ich jedoch vornehmlich, daß bereits beim dritten Mal ein Trainingseffekt zu merken war. Das heißt im Klartext: es ist bereits wieder weniger Quälerei.
Skandal, Skandal. Floyd hat gedopt. So wie Jan.
Wieso sind nur alle so überrascht? Privatleute schummeln bei der Steuer, Politiker erschleichen sich Vorteile, Sportler dopen. Jeder erwartet, daß exponierte Personen immer allen Idealen genügen. Doch dazu geht es doch heutzutage um zu viel Geld. Ich kann da nur einen Kollegen zitieren, der sagte: "Beim Einkauf von Waren und Dienstleistungen sage ich immer erstmal, daß es zu teuer ist. Klappern gehört dazu."
Wie können wir bei so einer Grundeinstellung erwarten, daß auch nur ein Mensch, dem die Chance geboten wird, scheinbar unentdeckt zu betrügen, nicht zugreift? Das ist die menschliche Natur. Menschen sind so. Und untadelige, fehlerfreie Menschen sind eindeutig in der Minderzahl.
Bestürzend? Das Ende der Welt? Niemals. Es war schon immer so. Die einzigen, die das scheinbar immer wieder überrascht feststellen, sind dieweite Teile der Medien.
Interessantes Posting zum Tod von Alem Techale, der Verlobten des neuen 10.000m Weltmeisters Bekele.
Januar 2005, falls der Link nicht klappt...
Anzahl Trainingseinheiten: 28
Anzahl Wettkämpfe: 1 (Halbmarathon in Freiburg, 1:42h)
Durchschnittlicher Abstand zwischen zwei Trainingseinheiten: 13 Tage. Und das auch auch, weil ich im November/Dezember wieder zugelegt habe...
Form: ich komme noch einigermaßen ohne Blut zu schmecken zum Büchenbronner Aussichtsturm hoch. Auch bei Schneematsch und nach den Weihnachtsfeiertagen.
Aussichten für 2005: wenn ich auf 35 Trainingseinheiten komme, wird es gut
Man glaubt es kaum - 2x Laufen in 4 Tagen. Ich fühle mich schon fast wieder fit - vor allem in der Disziplin "Babyjogger mit schreiendem Kind schieben" komme ich ganz groß raus.
Was so eine Ganztagsbetreuung eines Einjährigen nicht alles für Vorteile mit sich bringt...
So, jetzt noch genüßlich einige Kekse essen - ich kanns mir leisten ;-)
Dankenswerterweise bieten ARD und ZDF nicht nur langweiliges Mainstream-Olympia auf ihren normal zu empfangenden Kanälen, sondern auch hoch spannende Übertragungen all der anderen, interessanten Sportarten an. Auf insgesamt 4 über Satellit oder einen digitalen Receiver zu empfangenden Kanälen kommen auch Sportarten wie Turnen, Wasserspringen, Beachvolleyball etc. zu ihrem Recht. Ohne Werbung, ohne Gewinnspiele, ohne nervig-peinliche Interviews mit in dieser Situation oft überforderten Sportlern. Ein echter Genuß -Wettkampf pur.
Schon wieder eine Olympiade, die ich miterlebe. An 1976 kann ich mich nicht mehr erinnern, 1980 war der Boykott, 1984 Los Angeles war schon sehr bewußt... 1988 Seoul. Da war doch was. 1992 Barcelona. Eine Zeit, die an mir vorüberging. 1996 Atlanta. Coca-Cola. Nachts aufgeblieben, bis um 12, 1 Uhr. Entzugserscheinungen nach der Olympiade. 2000 Sydney. Schon morgens um 5 Olympia geguckt, teilweise im Hotel, ich erinnere mich an Hövelhof...
2004 Athen. Spektakuläre Eröffnungsfeier. Mitreißend. Stolz auf die Griechen. Anton kann noch nicht einschlafen.
Gestern bin ich seit ca. 6 Wochen das erste Mal wieder meine bergige Strecke gelaufen. Ungefähr 4 Minuten langsamer als in normaler Form. Da kann man ganz gut verstehen, wieso selbst die Walker ins Schwitzen kommen. Mit Übergewicht den Berg hoch ist kein Zuckerschlecken.
Ich höre gewisse Kollegen von Marathon träumen - sollen sie mal. Ohne mich. Zum Glück stört ein leichter Bauchansatz den Schwung beim Golfen nicht sonderlich...
20:43: Anton wird wach und schreit
20:47: Anton schläft wieder
21:15: Deutschland führt 1:0
21:30: Ende der ersten Halbzeit
Bis jetzt ein munteres, sehr interessantes Spiel. JBK meint, daß Deutschland auch technisch ganz passabel spielt. Fakt ist, daß gemessen an normalen Maßstäben die Deutschen geradezu sensationell spielen, technisch, taktisch und vom Einsatz her. Und sie haben freie Räume, daß es eine Pracht ist.
22:20 1:1. Na ja, das mußte ja kommen. Typisch deutsche Untugend. Da kann man drumrumreden, wie man will. Da ist halt wieder der Schlendrian eingekehrt.
Im Gegensatz zu Beckenbauer und im Einklang mit vielen anderen Kommentatoren muß man sagen, daß die erste Halbzeit sehr gut war, die zweite Halbzeit fiel ab.
Seis drum. Ein gutes Spiel. Und Anton schläft...
Der Rückweg ist die Belohnung für den Hinweg....
56:34 - eine Minute langsamer als im Vorjahr
Beim Freiburg Marathon bin ich zum ersten Mal seit dem 27.10.2002 mal wieder einen Wettkampf gelaufen. Dieses Mal nur einen Halbmarathon. Bei bisher 211km Training in 2004 war da nix Großes zu erwarten.
Daher ist die Zeit vollkommen OK. Vielleicht klappts ja auch mit einem Bild