January 12, 2007

NTFS auf dem Mac auch schreiben

Google macht's möglich.

Posted by tilman.haerdle at 12:42 PM

January 11, 2007

Produkte, die funktionieren, Teil 2: Gevrey-Chambertin

In diesem Fall handelt es sich um einen Rotwein, Premier Cru, Lage "Les Champeaux", Jahrgang 2001. Bedauernswerterweise kam nur eine Flasche zum Einsatz, die aber die erwünschte Funktion voll geleistet hat: Ein kleiner Schwips, verursacht durch einen fast überirdischen, subtilen Geschmack. Gewisse Kollegen sprechen davon, daß man sich mit den Resten gerne einreiben möge. Hier gab es keine Reste. Speziell, wenn man den Wein zu westfälischer Flugente trinkt.

Note: 1 Verfügbarkeit: zu selten

Posted by tilman.haerdle at 8:27 PM

Jetzt weiß auch ich was "SCNR" heißt

http://de.wikipedia.org/wiki/ListederAbk%C3%BCrzungen_(Netzjargon)#S

Posted by tilman.haerdle at 1:36 PM

Produkte, die funktionieren, Teil 1: Abflussreiniger

Lange hegte ich Zweifel, ob man der Werbung auch nur ein Wort glauben darf. Aber es ist so: Ein Abflussreiniger - auch einer von Schlecker, no name, macht den Abfluss frei. Man darf nur nicht zimperlich sein: 1 Liter reinkippen, 4 Stunden warten, danke.

Note: 1 Umweltverträglichkeit: das möchte ich jetzt nicht wissen

Posted by tilman.haerdle at 8:42 AM

January 9, 2007

Apple hat wieder Geschichte geschrieben

Das muß man schon so sagen. Das iPhone ist der Anfang einer wirklich von jedem benutzbaren Klasse von kompakten Kommunikationsgeräten.

  • Das Telefon ist so gut mit dem Adressbuch integriert, daß es endgültig keinen Informationsverlust mehr gibt zwischen Telefon und Computer.
  • Der iPod schlägt alles, was man an tragbarem Musikspieler kennt.
  • Der Browser mit Widgets ist genau so, wie auf einem normalen Computer.

Soweit sicher alles nett, aber einfach nur eine Kombination vorhandener guter Ideen. Doch das User Interface ist genau das, was dieses Gerät ausmacht. Ein Sensor, der merkt, wenn man sich das Gerät ans Ohr hält. Ein Display, das auch auf Gesten reagiert. Automatisches Drehen von Bildern und Videos, wenn man das Gerät quer hält. Alles so, wie man es sich erwarten würde, wie es bisher jedoch nicht war.

Jetzt noch UMTS/HSDPA. Wimax. Noch mehr Auflösung. 20x mehr Speicher. Die Zukunft wird sehr spannend - denn was wird nun der Mitbewerb machen?

Posted by tilman.haerdle at 8:40 PM

eBay Bestshot

Casio hat eine Marktlücke erkannt. Deren neueste Kamera, die Exilim EX-V7 bietet ein spezielles Motivprogramm "eBay Besthot", mit dem Objekte automatisch im Makromodus fotografiert werden und die Bilder in für eBay optimierter Größe gespeichert werden. Zudem liegen sie in der Kamera in einem speziellen eBay-Ordner.

Siehe dazu diesen Artikel.

Jetzt sollten die Bilder nur noch drahtlos auf den Rechner übermittelt werden, denn wer schleppt schon immer Kabel mit...

Jetzt frage ich mich: wann kommt die Casio-Kamera, die für Flickr optimiert ist? Wahrscheinlich vor der Kamera, die endlich auch mal vernünftige Blendenöffnungen unterhalb 3,2 anbietet :(

Posted by tilman.haerdle at 8:59 AM

January 8, 2007

Nett sein oder: der Preis, preiswert zu sein

Ein mir auch persönlich nahestehender Geschäftspartner beklagte sich kürzlich bei mir, daß die Handlungsweise bestimmter Personen meines Unternehmens ihm gegenüber enttäuschend gewesen sei. Er sei, und das sei heutzutage besonders wichtig, doch immer nett gewesen. Und wir hätten ihn so unpersönlich abserviert, nachdem er lange Jahre und viel Mühe investiert hat, um unsere Produkte zu vertreiben - erfolglos. Ich war natürlich betroffen. Kaum hat man ein Unternehmen, das mehr als 3 Festangestellte beschäftigt, schon wird man von Weggefährten, die immer noch Einzelkämpfer sind, als unmenschlicher, herzloser Kapitalist beschimpft. Dabei ist nett sein doch so wichtig:

  • den Kunden stundenlang beraten, welche Digitalkamera die richtige ist - kostenlos
  • generell bei jedem Produktverkauf eine kostenlose Schulung obendrein geben
  • kostenloser Support
  • kostenlose Anfahrt
  • gerne auf Rabattwünsche des Kunden eingehen
  • Zahlungsziele immer etwas freizügiger auslegen

Man kann in dieser Reihung sicher weitere Beispiele finden. Klarer Fall: es ist schwer, "Nein" zu sagen. Dem Kunden nicht entgegegenzukommen. Insbesondere auch dann, wenn der Wettbewerb hart ist und der Mitbewerber Sekt verspricht, wir aber nur von Selters reden. Sprich: dem Kunden die Wahrheit über Aufwand und Kosten sowie dessen zu bringenden Einsatz sagen.

Klar ist: Der Kunde profitiert gerade im Geschäft mit Investitionsgütern von langfristigen Partnerschaften. Der Lieferant ist Kompetenzträger und starker Partner. Wer seinen Lieferanten an der kurzen Leine hält, gefährdet dessen wirtschaftliche Existenz. Wer als Lieferant nicht auf seine Rentabilität achtet, sorgt langfristig dafür, daß er seinen Kunden keinen guten Service bieten kann. Nur, wer durch Wachstum gesunde Strukturen aufbaut, die entpersonalisiert sind und auf diese Weise "Toleranz" gegenüber Situationen wie Urlaub, Krankheit etc. aufbauen kann, schafft langfristig einen stabilen Einkommensstrom. Und schafft Arbeitsplätze. Und das ist wesentlich netter - im Sinne gesellschaftlicher Verantwortung - , als andere LoserEinzelkämpfer weiter in ihrer Subsistenzwirtschaft zu unterstützen.

Es kommt nicht darauf an, nett zu sein, sondern preiswert. Die Leistung muß stimmen. Denn wenn eine Leistung - Produkt oder Service - nicht stimmt, kann sie noch so billig sein, sie ist zu teuer. Wenn der Kunde mit dem von mir gelieferten Produkt seinen Job besser erledigen kann, meßbar, dann ist das Produkt seinen Preis wert. Das ist nachmessbar. Und dann ist die Investition ein einfaches Rechenexempel: wenig Geld rein, mehr Geld raus. Das ist alles, was zählt.

Damit wir uns richtig verstehen: ich bin oft zu nett. Aber ich gebe mir alle Mühe, nicht mehr so nett zu sein. Damit es meinen Kunden besser geht. Und natürlich auch mir (i.e. meiner Firma). OK?

Posted by tilman.haerdle at 12:37 PM

January 4, 2007

Transparenz

Chris Anderson vertritt einen radikalen Gedanken. In die selbe Richtung geht Eric von Hippel mit Democratizing Innovation.

In Zeiten, in denen viele aus Angst vor Industriespionage, aus Angst vor dem Mitbewerber mit Verschwiegenheitsvereinbarungen nur so um sich werfen, ist das ein Ansatz, der nicht nur radikal, sondern erstmal nicht besonders klug erscheint.

Doch gemessen am Charakter der Innovation, wie sie sich in den meisten Fällen manifestiert, nämlich inkrementell, wird dieser Standpunkt schon viel vernünftiger. Indem ich den Kreis von Instanzen, die mir wichtig sind, nicht nur Kunden, sondern möglicherweise auch Geldgeber/Investoren, proaktiv von meinen Innovationsaktivitäten in Kenntnis setze und Gelegenheit zur Teilnahme an diesem Prozess gebe, nutze ich nicht nur "wisdom of the crowds"-Effekte, sondern ich erhalte frühes Feedback um möglicherweise in die falsche Richtung gehende Entwicklungen entsprechend korrigieren zu können. Natürlich ist frühes Feedback mit Vorsicht zu geniessen, weil der Kreis sich intensiv mit einer Produktentwicklung auseinandersetzenden Personen nicht dem Durchschnitts-Nutzerkreis entspricht.

Dennoch: ich bin der Ansicht, daß die Vorteile hoher Transparenz mögliche Nachteile aufwiegen, die durch pures Kopieren entstehen. Denn selbst dann, wenn Kopieren faktisch möglich ist, weil das Produkt stofflich vorliegt, gehört mehr dazu, als ein Produkt in einem Aspekt, beispielsweise der Form, zu kopieren. Sie dazu auch die Erfolgsgeschichte der MMG.

Posted by tilman.haerdle at 9:23 PM

January 3, 2007

Respekt

Als Familienvater, der derzeit nicht arbeitet, sondern Kinder hütet, könnte man leicht versucht sein, über diesen Zustand zu jammern. Keine persönliche Freizeit vor 20:30. Irgendein Kind schreit, heult oder quengelt immer. Und am Ende des Tages ist man so erschöpft, daß die Lust, sich jetzt noch kreativ zu betätigen, einfach weg ist. Andererseits ist alles eine Sache der Einstellung: Nimmt man die Situation wie sie ist, macht das Beste draus und sich und den Kindern einen abwechslungsreichen Tag, kann es richtig Spaß machen. Vor allem, weil Kinder selbst an Banalitäten wie Staubsaugen Freude haben.

Aus diesem Grund: Respekt für alle Mütter und Väter, die dann, wenn die Kinder im Bett sind, noch was Substantielles erledigen können. Ich trinke jetzt ein Bier und gucke ein Video.

Und morgen wieder in alter Frische...

Posted by tilman.haerdle at 8:24 PM

Parallels - zwischen Lust und Frust

Derzeit arbeite ich nebenher an einem neuen MacBook von Apple. Es ist so verheißungsvoll: gleichzeitig Windows und Mac OS auf einem Rechner nutzen. Das Beste aus beiden Welten. Eigentlich muß ich ja mehrheitlich unter Windows arbeiten, aber der Mac hat natürlich nicht nur optisch, sondern auch softwaremäßig so seine netten Seiten. Aber das ist eine andere Diskussion.

Was mich beschäftigt ist vielmehr, ob die Virtualisierungssoftware Parallels wirklich praxistauglich ist. Seit heute arbeite ich mit dem Build 3106. Dieser läuft absolut stabil, meine externe USB-Festplatte wird auch erkannt und so bin ich endlich in der Lage, all dies zu tun, was ich schon immer tun wollte: Gleichzeitig auf zwei Systemen zu entwickeln, zu testen und generell immer dort zu arbeiten, wo gerade etwas vorwärtsgeht. Außerdem bootet Parallels schneller als meine derzeitige Windows-Kiste und auch der Ruhezustand ist schneller. Sehr nett ist auch, daß sich die Aufösung des Windows-Systems immer an die aktuelle Fenstergröße anpaßt, falls man nicht im Vollbild arbeitet

Im Detail findet man jedoch noch die eine oder andere Schwäche, so funktioniert komischerweise das Browsen von Albumcovern unter iTunes in der Windowsumgebung nicht. Auf dem Mac gehts logischerweise, dafür werden dort keine NTFS-Volumes beschreibbar gemounted.

Aber insgesamt ist mir aktuell noch nichts vorgekommen, was der totale Showstopper gewesen wäre. Es klappt einfach. Da frage ich mich nun nur noch, ob ich nicht am Ende den Mac zu 98% als Windows-Rechner nutzen werde... Vor allem, wo ich damit meine Festplattenkapazität verdoppeln könnte. Denn für eine 30GB-Festplatte benötigt Parallels nur 15 GB Speicherplatz...

Posted by tilman.haerdle at 12:14 AM

January 1, 2007

Abonniert

Die brand eins.

Wer bereit ist, zu lesen, profitiert bei dieser Zeitschrift tatsächlich von der auf den Inhalt verwendeten Zeit. Und aufgrund der Länge und Tiefe der Beiträge, nicht nur der Leitartikel zum Schwerpunktthema, sondern auch der begleitenden Artikel, lohnt es sich, die Zeitschrift in Papierform zu lesen. Der monatliche Erscheinungsrhythmus begünstigt die vollständige Lektüre.

Wer kennt weitere Zeitschriften, die ähnlich lesenswert sind?

Ja, ich bin mal wieder enthusiastisch. ;-)

Posted by tilman.haerdle at 11:28 PM