GetSox löst ein Problem, das man als solches vielleicht noch gar nicht erkannt hat: es liefert Socken, und zwar im Abo.
Eine wirklich perfekte Idee, und wenn mir nicht 10 EUR pro Paar zu teuer wären, würde ichs machen. 4x im Jahr 3 Paar socken geliefert bekommen, praktischer gehts net.
Es hat ohne Zweifel etwas Stylishes an sich - die neue Geschmacksvariante von Fisherman's Friend. Spicy mandarine heißt die neue Sorte und die Verpackung kommt in leuchtendem Müllabfuhr-Orange daher.
Geschmacklich sind die Pastillen leider etwas spräde - zumindest auf den ersten Lutscher hin stellt sich dieses "igitt - leicht verfaulte Mandarine" ein, das man noch so gut von Tritop-Mandarine in Erinnerung hat. Doch spätestens aber der dritten Pastille - kaum 20km später - entwickelt sich ein Suchtfaktor. Bis auf weiteres werden die Kirsch-Pastillen geschmäht und Mandarine ist in.
War da nicht auch mal Zimt? Na ja, derzeit lieber nicht.
Es gab mal eine Zeit, in der ich beim Kuchenbacken Eiweiß und Eigelb live getrennt habe. Inzwischen trenne ich jedes Eiweiß einzeln, d.h. erst das Eiweiß in eine kleine Schüssel und dann von dort aus zu den anderen Eiweißen. Es könnte ja sein, daß beim Trennen was schiefläuft.
Früher hab ich auf sowas keinen Gedanken verschwendet.
Erste Erfahrungen zeigen, daß ein Schattenplatz definitive Vorteile hat, wenn man am Notebook arbeitet.
Jetzt müssen die Temperaturen auf ca. 22 Grad im Schatten steigen, dann wirds richtig optimal.
Nachdem der heutige Sonntag doch durchaus freundliches Wetter zu bieten versprach, hatten wir uns bereits am Freitag mit allem möglichen Grillgut eingedeckt.
Die Grillsaison haben wir nunmehr eröffnet, erstes Testobjekt auf dem Weg zum eigenen Grill war das vorher von uns generalgereinigte Gerät unseres Vermieters. Ein sogenannter Säulengrill. Die Funktionsweise ist ebenso einfach wie effizient. Die Grillschale mit der Holzkohle ruht auf einer hohlen Säule, die durch ein Gitterrost abgedeckt ist. Vor der Befülllung der Schale mit der Kohle entfernt man den Rost und stopft geknülltes Zeitungspapier in die Säule. Dann kommt der Rost wieder drauf und die Kohle drüber.
Das Zeitungspapier wird von unten über drei Lüftungsöffnungen entzündet. Sofort kommt es für ca. 5 Minuten zu überaus heftiger Rauchentwicklung, bis die Zeitung vollends verbrannt ist. Dann bemerkt man, wie die Kohle bereits eine muntere Glut entwickelt hat. In der Hoffnung, daß wutentbrannte Nachbarn den Grill nicht bereits vorher löschen, kann man also problemlos nach Entzündung des Zeitungspapiers für eine Viertelstunde den Balkon/Garten verlassen, die Fenster hermetisch schließen, um dann entspannt das Grillgut auf den nun optimal temperierten Grill zu legen.
Kurzgebratene Fleischteile werden hierbei optimal durch Würstchen ergänzt, die sich ebenso gut zum Finetuning des Appetits wie zur dekorativen Belegung des Grillrosts eignen.
Als ebenso einfache wie schnell zubereitete Sauce eignet sich eine 70:30-Mischung von Remoulade mit Sambal Manis (für Einsteiger tut's auch eine 90:10-Mischung).
Ein Aha-Erlebnis der besonderen Sorte bescherte mir heute der Genuss einer Tasse Espresso... Ganz abgesehen davon, daß ich ihn dringend brauchte war er wirklich ausgezeichnet. Wie der Zufall es so wollte kam dies nicht von ungefähr. Vielmehr wurde der Kaffeestand, an dem ich den Espresso bekam (war im Rahmen des Museumsfests im Reuchlinhaus in PF, aber das führt jetzt zu weit...) vom Inhaber eines Kaffeemaschinenladens geführt.
Die Espressomaschine war eine ECM Technika II, ein verchromter Metallklotz, der weit entfernt von vollautomatischer Handhabung ist, wie man sie von den Jura- oder Saeco-Maschinen her kennt. Der Kaffee wird auch nicht in dieser Maschine gemahlen, sondern in einer separaten Mühle.
Genau hierin liegt einer der besonderen Gründe für den außergewöhnlich guten Geschmack: Die Mühle ist getrennt von der Maschine und mahlt den Kaffee zudem feiner als dies in den Vollautomaten möglich wäre. Ist das Pulver feiner, muß das Wasser aber mit höherem Druck durch das Pulver gepresst werden, und zudem mit höherer Temperatur. Dies würden die Brühgruppen der Vollautomaten nicht länger als ein halbes Jahr mitmachen.
Kurz und gut: Falls ich mir jemals für zuhause eine Espressomaschine zulegen werde, wird dies so ein Teil sein. Dagegen schmeckt das, was ich bisher in den Büros so bekommen habe, wie gefärbtes Wasser. Wobei zugegebenermaßen das Nespresso-System an den Idealgeschmack schon sehr nah rankommt.
Ein weiterer, elementarer Tip, der gegen die bisherige goldene Regel geht, die mir allerorten eingebleut wurde: Bio-Vollmilch ist besser als 1,5%ige H-Milch. Letztere läßt sich zwar schneller aufschäumen, schmeckt aber bei weitem nicht so gut auf dem Kaffee. Auch das war geschmacklich sofort feststellbar.
Und, ja, dieses Thema ist die nahtlose Fortsetzung aller Techie-Diskussionen über Hubraum, Grafikkarten-Leistung oder Bauteilgewicht von Fahrrädern. Ich glaube, der domestizierte Edel-Informatiker kommt ohne sowas nicht aus.
Lesen Sie in der nächsten Folge: Röhrenverstärker...
Sony hat ein Notebook vorgestellt mit einem hochauflösenden 17-Zoll-Display: 1920x1200 Punkte im Breitbild-Format. Ganz abgesehen davon, daß hier die Grenzen der Tragbarkeit erreicht werden, ist das sicher als Tablet-PC eine sehr interessante Perspektive: Großes Display für großzügiges Skizzieren, exzellente Multimedia-Eigenschaften, hohe Rechenleistung. Damit dürfte, auch bei der daraus resultierenden Tastaturgröße, das Thema "Desktop-PC" weitgehend gelaufen sein.
Ich bin gespannt, ob das die Richtung ist, in die sich Notebooks entwickeln werden. Miniaturisierung scheint zumindest nicht der alleinige Trend zu sein. Bildschirmfläche scheint für Arbeiten jenseits einfacher Schreibtätigkeiten noch von Bedeutung zu sein.
"Männer sind Befehlsempfänger!" - Also, zur Bestätigung dieser universalen Lebensweisheit, ging es heute zu Media Markt, um im Auftrag der Schwiegermama einen Fernseher für die Großeltern zu kaufen. Während der Kauf also solcher fast unspektakulär war (manche Familienmitglieder konnten nur unter Gewaltandrohung vom Fernseher mit der Übertragung der dänischen Hochzeit entfernt werden), wurde die Installation und Einweisung in das neue Gerät zum Geduldsspiel. Und das lag nicht an der wirklich seniorentauglichen Bildschirmgröße von 82cm.
Heutige Fernbedienungen haben inzwischen fast mehr Tasten als eine PC-Tastatur - nur viel kleiner. Das stellt Leute über 60 vor fast unlösbare Probleme. Auch der Hinweis, daß nur 6 Tasten relevant sind - Programm hoch/runter, lauter/leiser, Stumm , Aus - hilft nicht viel weiter, wenn man diese 6 Tasten nicht findet bzw. mit weißer Schrift auf weißem Grund beschriftet sind. Daher ist es wirklich einsichtig, daß bis ca. 2020 alle Bedienungselemente von elektrischen Geräten, Autos etc. dringend vereinfacht werden müssen. Sonst versagt Deutschland technisch auf ganzer Linie... Ich glaube, ich werde hier schon mal einige Patente anmelden ;-)
In unserer sporadisch erscheinenden Testreihe über Friseure in Deutschland und anderswo: Gianni d'Assero, Pforzheim.
Dieser Friseurbetrieb staffelt seine Preise nach dem Können des Friseurs. Das beginnt beim Basic Stlyist und geht dann über zwei weitere Stufen bis hoch zum Meister, dem Art Director. Der Autor konnte es natürlich nicht lassen, den Art Director persönlich schneiden zu lassen. Nach einer kurzen Beratung über einen passenden Schnitt ging's ans Werk. Haare waschen wurde wohl durch einen Basic Stylist erledigt, der Meister machte dann den Schnitt. Erstaunlicherweise kam wirklich was ganz Neues raus - erstmals konnte ich einen Friseurladen verlassen, ohne daß man mir ansieht, daß ich direkt vom Friseur komme.
Der Laden selbst ist sehr puristisch eingerichtet, die Musik ist ganz zeitgenössisch über MTV eingesteuert und der Kaffee kommt noch ganz klassisch aus der Standard-Kaffeemaschine. Das Personal ist freundlich und zurückhaltend - ganz offensichtlich wird das Geschäft jedoch von vielen Stammkundinnen besucht, die sich auch ganz angeregt und vertraut mit "ihren" Stylistinnen an "ihrem" Stammplatz unterhalten. Die Preise sind mit Sicherheit keine Schnäppchen, gemessen an der Qualität des Schnitts aber voll im Rahmen.
Gesamturteil: Ich komme wieder - gerne.
Mit iTunes 4.5 wurde eine neue Funktion eingeführt, die iTunes zum perfekten Werkzeug für den Bildschirmarbeiter macht: PartyShuffle. Mit PartyShuffle erzeugt iTunes eine Playlist, die sich aus dem Zufallsprinzip aus der gesamten Bibliothek, die iTunes kennt, aufbaut. Nun gibt es sicherlich einige Player, die eine Random-Funktion besitzen, doch keine arbeitet so "praxisnahe" wie iTunes. Einerseits kann man einstellen, wie viele der gespielten Titel nach dem Abspielen noch in der Liste bleiben, damit man noch nachsehen kann, was gespielt wurde. Zum anderen läßt sich einstellen, wie viele Tracks als "Vorlauf" in der Playlist stehen. Die Playlist läßt sich zudem auch manuell ergänzen.
Zudem können Titel, die ein höheres Rating besitzen, auch öfter vom Zufallsgenerator ausgewählt werden.
Insgesamt schlägt iTunes bei einer Musikauswahl von 7000 Titeln jede Radiostation um Längen - vor allem wenn es sowieso alles Titel sind, die man gut findet...