Derzeit arbeite ich nebenher an einem neuen MacBook von Apple. Es ist so verheißungsvoll: gleichzeitig Windows und Mac OS auf einem Rechner nutzen. Das Beste aus beiden Welten. Eigentlich muß ich ja mehrheitlich unter Windows arbeiten, aber der Mac hat natürlich nicht nur optisch, sondern auch softwaremäßig so seine netten Seiten. Aber das ist eine andere Diskussion.
Was mich beschäftigt ist vielmehr, ob die Virtualisierungssoftware Parallels wirklich praxistauglich ist. Seit heute arbeite ich mit dem Build 3106. Dieser läuft absolut stabil, meine externe USB-Festplatte wird auch erkannt und so bin ich endlich in der Lage, all dies zu tun, was ich schon immer tun wollte: Gleichzeitig auf zwei Systemen zu entwickeln, zu testen und generell immer dort zu arbeiten, wo gerade etwas vorwärtsgeht. Außerdem bootet Parallels schneller als meine derzeitige Windows-Kiste und auch der Ruhezustand ist schneller. Sehr nett ist auch, daß sich die Aufösung des Windows-Systems immer an die aktuelle Fenstergröße anpaßt, falls man nicht im Vollbild arbeitet
Im Detail findet man jedoch noch die eine oder andere Schwäche, so funktioniert komischerweise das Browsen von Albumcovern unter iTunes in der Windowsumgebung nicht. Auf dem Mac gehts logischerweise, dafür werden dort keine NTFS-Volumes beschreibbar gemounted.
Aber insgesamt ist mir aktuell noch nichts vorgekommen, was der totale Showstopper gewesen wäre. Es klappt einfach. Da frage ich mich nun nur noch, ob ich nicht am Ende den Mac zu 98% als Windows-Rechner nutzen werde... Vor allem, wo ich damit meine Festplattenkapazität verdoppeln könnte. Denn für eine 30GB-Festplatte benötigt Parallels nur 15 GB Speicherplatz...
Posted by tilman.haerdle at January 3, 2007 12:14 AM