In einer spontanen Unterstützungsaktion für die notleidende Musikindudstrie mußte ich mir mehrere CDs allseits bekannter Künstler kaufen:
Selbst David Gray wird ja zwischenzeitlich schon im Radio beworben, was ihn jedoch nicht daran hindert, weiter nachhaltig gute Musik zu machen. Hörenswert, erinnert etwas an den frühen Chris de Burgh. Er singt nur angestrengter. Live aber immer ein Erlebnis.
Madonna war der Kauf des Monats. Für Freunde gut gemachter Disco-Musik der absolute Hammer und die ideale Auto-CD. Wer auf abwechslungsreiche oder gar handgemachte Musik steht, ist hier jedoch fehl am Platz.
Depeche Mode war leider ein Reinfall. Bis auf Precious ist die CD eher langweilig, ich weiß nicht, wie oft ich sie mir noch schönhören muß, um sie besser als belanglos zu finden.
Robbie Williams hat sich ja Stephen Duffy als Songwriter geholt. Schlechte Idee. Stephen Duffy will ja gar keine Hits produzieren. Robbie dagegen mit seinem Riesen-Ego ist der Mann für die absolut eingängigen Melodien. Diese Kombination funktioniert nicht richtig. Das Bemühen ist erkennbar, und nach dem dritten oder vierten Hören keimt so etwas wie Wiedererkennung auf. Aber dennoch kein Vergleich zu Escapology - da weiß ich ja selbst den Titel noch.
Posted by tilman.haerdle at November 28, 2005 12:14 AM