Nachdem der heutige Sonntag doch durchaus freundliches Wetter zu bieten versprach, hatten wir uns bereits am Freitag mit allem möglichen Grillgut eingedeckt.
Die Grillsaison haben wir nunmehr eröffnet, erstes Testobjekt auf dem Weg zum eigenen Grill war das vorher von uns generalgereinigte Gerät unseres Vermieters. Ein sogenannter Säulengrill. Die Funktionsweise ist ebenso einfach wie effizient. Die Grillschale mit der Holzkohle ruht auf einer hohlen Säule, die durch ein Gitterrost abgedeckt ist. Vor der Befülllung der Schale mit der Kohle entfernt man den Rost und stopft geknülltes Zeitungspapier in die Säule. Dann kommt der Rost wieder drauf und die Kohle drüber.
Das Zeitungspapier wird von unten über drei Lüftungsöffnungen entzündet. Sofort kommt es für ca. 5 Minuten zu überaus heftiger Rauchentwicklung, bis die Zeitung vollends verbrannt ist. Dann bemerkt man, wie die Kohle bereits eine muntere Glut entwickelt hat. In der Hoffnung, daß wutentbrannte Nachbarn den Grill nicht bereits vorher löschen, kann man also problemlos nach Entzündung des Zeitungspapiers für eine Viertelstunde den Balkon/Garten verlassen, die Fenster hermetisch schließen, um dann entspannt das Grillgut auf den nun optimal temperierten Grill zu legen.
Kurzgebratene Fleischteile werden hierbei optimal durch Würstchen ergänzt, die sich ebenso gut zum Finetuning des Appetits wie zur dekorativen Belegung des Grillrosts eignen.
Als ebenso einfache wie schnell zubereitete Sauce eignet sich eine 70:30-Mischung von Remoulade mit Sambal Manis (für Einsteiger tut's auch eine 90:10-Mischung).